280
Die Wirthin fagte: in Basel kann man für Geld al-Yes baben," strickte aber noch ein wenig fort, alswenn fie's wenig achtete, denn sie war eben am Zwi-ckel. Nach einigen Minuten, als unterdessen die Gästemiteinander discurirten, und einer sagte: Habt ihrgestern das Kameel auch gesehen und den Affen?"ein anderer sagte: es ist kein Kameel, es ist einTrampelthier;" sagte die Wirthin, mit Erlaubniß"und deckte eine schneeweiße Serviette vom feinsten Geebilde auf den Tisch. Jeder glaubte, der andere habeein Bratwurstlein bestellt, oder etwas, und es istdoch ein Kameel," sagte ein Dritter, denn es istweiß, die Trampelthiere sind braun." Unterdeffenkam die Wirthin wieder mit einem Teller voll zarterCucummerlein aus dem marggråvischen Garten, anddem Treibhaus, fein geschnitten, wie Postpapier, undmit dem kostbarsten genueßschen Baumol angemacht,und sagte zu dem Gast mit spöttischem Lächeln: ,, Istsgefällig?" Also lachten die Andern nicht mehr denWirth aus, sondern den Gast, und wer wohl oderübel seinen Spaß mit zchen Bazen, fünf RappenBasler Währung bezahlen mußte, war er.
Der General Feldmarschall Suwarow,
=
Das Stücklein von Suwarow wie er sein eigenesCommando respektirte, hat dem geneigten Leser nichtübel gefallen. Von ihm selber wäre viel anmuthigeszu erzählen.
Wenn ein vornehmer Herr nicht hochmüthig ist,sondern redet auch mit geringen Leuten, und stelltsich manchmal als wenn er nur ihres gleichen wäre,