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Trommeln, Kommt auf einmal der Schneider her.ein mit rothem Rock, hirschledernen Beinkleidern,Halbstiefeln und Zotteln daran, und zwey Sporen.Der Wirth zog höflich die Kappe ab, die Gäste auch,und„ bat euchHerr Ritter, der Hausknecht dasPferd schon in den Stall geführt?" fragt ihn derWirth. Mein Normander, der Scheck?" sagte derSchneider. Ich hab ihn au Cerf cingestellt im Hir.schen. Ich will hier nur ein Schöpplein trinfen. Ichbin der berühmte Adelstan und reise auf Menschen-kenntniß und Weinkunde;» Plaz da!" sagte er zumAdiunkt. Holla," denkt der Adjunkt, der meontauch, grob sey vornehm. Was gilts, er ist nicht weither?" Als aber der Schneider die Gerte breit überden Tisch legte, und räusperte sich wie ein Kameelund betrachtete die Leute mit einem Brenngles undden Adjunkt auch, steht der Adjunkt langsam auf undsagt dem Wirth etwas halbiaut in das Ohr. EinEhninger der es hörte, sagt:„ Herr Landsmann, ihrfend auf der rechten Spur. Ich hab ihn gesehn dieStiefel am Bach abwaschen, und eine Gerte schneisden. Er ist zu Fuß gekommen. Ein Scheeren-schleifer sagte:„ Ich kenn ihn wohl, er ist einmalein Schneider sewesen. Jest bat er sich zur Ruh' ge-seizt und thut Botengånge um den Lohn." Also gehtder Wirth ein wenig hinaus und kommt wieder her-ein." So kann denn doch kein hiesiger Markt ohne einU glück vorübergehen," sagt er im Hereinkommen.Da suchen die Hatschirer in allen Wirthshäusern ei-nen Herrn in einem rothen Rocke, der heute durchdie Dörfer gallopirt ist, und ein Kind zu todt gerit,ten hat." Da schauten alle Gåste den Ritter Adel,