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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
Entstehung
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einen Baum, legt sich selber unter das Obdach desBaums, und schläft ein. Früh als ihn die Morgen-luft und der Wachtelschlag weckte, hatte er gut gesschlafen, aber das Rößlein war fort.

Da cilte der Beraubte zu dem Statthalter derProvinz, nemlich zu dem Prinzen Carosman Oglu,der in der Nähe sich aufbielt und klagte vor seinemRichterstuhl seine Noth. Der Prinz gab ihm wenigGehör. So nahe bey dem Wachthaus, warum bistdu nicht die fünfzig Schritte weiter geritten, so wä-rest du sicher gewesen. Es ist deines LeichtsinnsSchuld." Da sagte der Kaufmannsdiener;» Gerechter Prinz, bab ich mich fürchten sollen, unter freyem.Himmel zu schlafen in einem Lande wo du regierst?Das that dem Prinzen Carosman wohl und wurmteihm zugleich." Trink heute Nacht ein Glåslein tur-kischen Schnaps, sagte er zu dem Kaufmannsdiener,und schlafe noch einmal unter dem Baum," So gessagt, so gethan. Des andern Morgens als ihn dieMorgenluft und der Wachtelschlag weckte, hatte erauch gut geschlafen, denn das Rößlein stand mit allenKostbarkeiten wieder angebunden neben ihm, und andem Baum hieng ein todter Mensch, der Dieb, undsah das Morgenroth nimmer mehr.

Bäume gab es noch an manchen Orten, großeund kleine.

Das bequeme Schilderhaus.

Ein Schilderhaus batte wie gewöhnlich auf beisden Seiten runde Oeffnungen zum Durchschauen, dieetwas groß waren. Dem Rekruten der drin stand,