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genluft über die Erde weht, und von Dorf zu Dorfdas Hahnengeschrey durch die Nacht zieht, gehn immer noch neue auf, und es nimmt kein Ende. Desswegen können wir auch nie alle sichtbaren Sterne desHimmels auf einmal sehen, nicht einmal die Hälfte,denn es ist ausgemacht, daß sie den Tag hindurch ebenso wie bey Nacht ihren stillen Lauf am Himmel fortssezzen, nur daß wir sie nicht wegen der Tageshelle sesben können. Denn wer bey Nacht unter freyem Himsmel ist, ich will sagen ein Nachtwächter, ein Feldsschütz, ein Fuhrmann, und er gibt nur ein wenigacht, der wird finden, Abends wenn es dunkel wird,find ganz andsind ganz andere Sterne am Himmel als früh, ehe esaufhörte dunkel zu seyn. Wo sind diese hingekommen?wo kommen jene her? Antwort: Sie sind den Taghindurch untergegangen und auf. Also können wirin der schönsten reinsten Sternennacht kaum die Hälftesehen, und sind doch so viel, und wenn wir sie gesschwind ein wenig zählen wolken, bis wir fertig wären, wären nimmer die nemlichen da, sondern ansdere; deswegen beißt es mit Recht: So jemand dieSterne des Himmels zählen kann, so wird er auchdeine Nachkommen zählen, nemlich die Juden.
Damit nun wir Sternseher( der Hausfreund geshört jezt nimmer zu unser einem) damit wir die Anzahlder Sterne besser in Ordnung halten können, so habenwir gewissen merkwürdigen Sternen einen eigenen Nasmen gegeben, oder wir haben denen, welche zusamamen eine Figur vorstellen, den Namen einer Figurgegeben, z. B. das Creuß, die Krone, oder wir hasben um 20 bis 100 Sterne herum in Gedanken eineLinie gezogen, die bald aussieht wie ein Wolf oder ein
Hebels Schatzfäftlein.
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