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ne hergeht, vom Dach binweg und hob ihn schwebendin der Luft, wie einen Vogel über einem entfeßlichenAbgrund. Und als er eben in Gefahr war in die uner-meßliche Tiefe hinab zu stürzen, und wäre seines Gebeinsnimmer gefunden worden, da streifte die Lavine an ihmvorbey und warf ihn seitwärts an eine Halde. Er sagt,es habe ihm nicht wohl gethan, aber in der Betäubungumklammerte er noch einen Baum, an dem er sich festhielt, bis alles vorüber war, und kam glücklich davonund gieng wieder beim zu seinem Bruder, der auchnoch lebte, obgleich der Stall neben dem Hauslein wiemit einem Besen weggewischt war. Da konnte manwohl auch sagen:„ Der Herr bat seinen Engeln befoh-len über dir, daß sie dich auf den Händen tragen.Denn er macht Sturmwinde zu seinem Boten, unddie Lavinen, daß sie seine Befehle ausrichten."
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Anders ergieng es im Sturnen, ebenfalls imCanton Uri. Nach dem Abendsegen sagte der Vaterzu der Frau und den drei Kindern;» Wir wollendoch auch noch ein Gebet verrichten für die armenLeute, die in dieser Nacht in Gefahr sind." Undwährend sie beteten, donnerte schon aus allen Thälernder ferne Wiederhall der Lavinen, und während sienoch beteten, stürzte plötzlich der Stall und das Hauszusammen. Der Vater wurde vom Sturmwind hinsweggeführt, hinaus in die fürchterliche Nacht, undunten am Berg abgesetzt und von dem nachwehendenSchnee begraben. Noch lebte er, als er aber denandern Morgen mit unmenschlicher Anstrengung sichhervorgegraben, und die Ståtte seiner Wohnung wiesder erreicht hatte, und sehen wollte was aus denSeinigen geworden sey, barmherziger Himmel! da