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Schnittlauch darauf gegessen, oder etwas von einemgeräucherten Bug. Aber dieFrau, die im Hausziemlich der Meister war, und in der Küche ganz,hatte den Schlüssel zum Küchenkäftlein in der Tasche,und war bey einer Freundin auf Besuch. Er schicktedaher die Magd und den Knecht eins um das andere,die Frau soll heim kommen, oder den Schlüssel schi-cken. Sie sagte allemal:„ Ich fomm gleich, er sollnur ein wenig warten." Als ihm aber die Geduld im-mer näher zusammen gieng, und der Hunger immerweiter auseinander, trägt er und der Knecht das ver-schlossene Küchenkäßlein in das Haus der Freundin woseine Frau zum Besuch war, und sagt zu seiner Frau:" Frau sey so gut und schließ mir das Kåstlein auf,daß ich etwas zum Abendessen nehmen kann, sonst haltichs nimmer aus." Also lachte die Frau, und schnittihm ein Stücklein Brod herab und etwas vom Bug.
Der schlaue Mann.
Einem andern, als er das Wirthshausfizzen bisnach Mitternache anfieng, schloß einmal die FrauNachts um 10 Uhr die Thüre zu, und gieng ins Bett,und wollt er wohl oder übel, so mußte er unter demBienenstand im Garten über Nacht seyn. Den andern Tag, was thut er? Als er ins Wirthshausgieng, hob er die Hausthüre aus den Kloben undnahm sie mit, und früh um Uhr, als er heim fam,hängt er sie wieder ein, und schloß sie zu, und seineFrau hat ihn nimmer ausgeschlossen und ist ins Bettgegangen, sondern bat ihn nachher mit Liebe undSanftmuth gebessert.