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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
Entstehung
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Предмет

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Herren in schwarzen Kleidern und mit schwarzem Florvor den Angesichtern, also daß der Scharfrichter feisnen von ihnen gekannt hatte, wenn er ihm in der ansdern Stunde wieder begegnet wäre, und einer vonihnen überreichte ihm sein Schwerd mit dem Befehl,dieser Person, die auf dem Stühlein saß, den Kopfabzubauen. Da wards dem armen Scharfrichter,als wenn er auf einmal im cisfalten Wasser stundebis übers Herz, und sagte, das soll man ihm nichtübel nehmen. Sein Schwerd, das dem Dienst derGerechtigkeit gewidmet sey, könne er mit einer Mordthat nicht entheiligen. Allein einer von den Herrenhob ihm aus der Ferne eine Pistole entgegen, undgen, undfagte:„ Entweder, Oder! Wenn ihr nicht thut wasman euch heißt, so seht ihr den Kirchthurm von Lansdau nimmermehr." Da dachte der Scharfrichter anFrau und Kinder daheim, und wenns nicht andersseyn kann, sagte er, und ich vergieße unschuldigesBlut, so komme es auf euer Haupt, und schlug miteinem Hieb der armen Person den Kopf vom Leibeweg. Nach der That, so gab ihm einer von den Herrneinen Geldbeutel, worin zwei hundert Dublonen wa-ren. Man band ihm die Augen wieder zu, und führteihn in die nämliche Kutsche zurück. Die nemlichenPersonen begleiteten ihn wieder, die ihn gebracht hat.ten. Und als endlich die Kutsche stille hielt, und erbekam die Erlaubniß auszusteigen, und die Binde vonden Augen abzulösen, stand er wieder, wo die dreiMånn er zu ihm eingesessen waren, eine Stunde her-wärts Nanzig auf der Straße nach Landau, und eswar Nacht. Die Kutsche aber fubr eiligs wiederzurück.)