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zig hinzu) sind nicht so schlimm als man meynt,wenn man nur mit ihnen reden kann,
Brodlose Kunst.
In der Stadt Achen ist eine Fabrike, in welcher nichts als Nähnadeln gemacht werden. Das istkeine brodlose Kunst. Denn es werden in iederzweihundert Pfund Nadeln verfertigt, von denen5000 Stück auf ein Pfund gehen, Facit: Eine Mil-lion, und der Meister Schneider und die Näherinnund jede Hausmutter weiß wohl, wie viel man füreinen Kreuzer bekommt, und es ist nicht schwer,auszurechnen, wie viel Geld an den Aachner Nadelnin der Fabrike selbst und durch den Handel jährlichverdient und gewonnen wird. Das Werk geht durchMaschinen, und die meisten Arbeiter sind Kinder von8-10 Jahren.
Ein Fremder besichtigte einst diese Arbeiten, undwunderte sich, daß es möglich sey, in die allerfeinstenNadeln mit einem noch feineren Instrument ein Lochzu stechen, durch welches nur der allerfeinste, fastunsichtbare Faden kann gezogen werden.
Aber ein Mägdlein, welchem der Fremde ebenzuschaute, zog sich hierauf ein langes Haar aus demKopfe, stach mit einer der feinsten Nadeln eine Oeffnung dadurch, nahm das eine Ende des Haares, boges um, und zog es durch die Oeffnung zu einer artisgen Schleife.
Das war so brodlos eben auch nicht. Denn dasMagdlein bot dieses künstlich geschlungene Haar demFremden zum Andenken und bekam dafür ein artiges