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in aller Unschuld, und ohne an etwas anders zu denken, undo weh, da war der erste Wunsch gesthan. Schnell wie ein Blizz kommt und vergeht,kam es wieder wie Morgenroth und Rosenduft un-tereinander durch das Kamin herab, und auf denCartoffeln lag die schönste Bratwurst. Wie ge-wünscht so geschehen. Wer sollte sich über einensolchen Wunsch und seine Erfüllung nicht ärgern?Welcher Mann über solche Unvorsichtigkeit seinerFrau nicht unwillig werden?
„ Wenn dir doch nur die Wurst an der Nase angewachsen wäre," sprach er in der ersten Ueber-raschung, auch in aller Unschuld, und ohne an etwas anders zu denken und wie gewünscht, so gesschehen. Kaum war das letzte Wort gesprochen,so saß die Wurst auf der Nase des guten Weibes fest,wie angewachsen in Mutterleib, und hieng zu bey-den Seiren hinab wie ein Husaren Schnauzbart.
Nun war die Noth der armen Eheleute erst rechtgroß. Zwei Wünsche waren gethan und vorüber,und noch waren sie um keinen Heller und um feinWaizenkorn, sondern nur um eine böse Bratwurst.reicher. Noch war ein Wunsch zwar übrig. Aberwas half nun aller Reichtbum und alles Glück zu ei-ner solchen Nasenzierrath der Hausfrau? Wolltensie wohl oder übel, so mußten sie die Bergfey bit-ten, mit unsichtbarer Hand Barbiersdienste zu leisten,und Frau Lise wieder von der vermaedeyten Wurstzu befreyen. Wie gebeten, so geschehen, und so warder dritte Wunsch auch vorüber, und die armen Ehe-leute saben einander an, waren der nemliche Hans