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gar keine Eckzåbne, sondern eine Lücke bis zu denStockzähnen. Alle Naubthiere aber, weiche andereThiere fangen und fressen, haben sechs und mehr spitszige Vorderzähne, dann Eckzähne auf beiden Seiten,und hinter diesen zahlreiche Stockzåbne. Wenn ihrnun das Gebiß eines Maulwurfs betrachtet, so werdet ihr finden: Er hat in der obern Kinnlade sechsund in der untern acht spizige Vorderzähne und hinstter denselben Eczähne auf allen vier Seiten, unddaraus folgt: Er ist kein Thier, das an Pflanzen nagt,sondern ein kleines Raubthier, das andere Thiere frist.
„ Zweitens, wenn ihr einem getödteten Maulwurfden Bauch aufschneidet, und in den Magen schaut."Denn was er frist, muß er im Magen haben, undwas er im Magen hat, muß er gefressen haben. Nunwerdet ihr, wenn ihr die Probe machen wollt, nieWurzelfasern oder so etwas in dem Magen des Maul-wurfs finden, aber immer die Haute von Engerlingen,Regenwärmern und anderm Ungeziefer, das unter derErde lebt.
Wie sieht's jezt aus?
Wenn ihr also den Maulwurf recht fleißig verfolgt,und mit Stumpf und Stiel vertilgen wollt, so thutihr euch selbst den größten Schaden und den Engerlin.gen den größten Gefallen. Da können sie alsdann oh-ne Gefahr eure Wiesen und Felder verwüsten, wachsen und gedeihen, und im Frühjahr kommt alsdannDer Maykäfer, frist euch die Baume kabl wie Besen-reis, und bringt euch zur Vergeltung auch des GukutsDank und Lohn.
So sieht's aus.