49
kleinem Land Städtchen irgendwo in Sachsen soll ei-nes Nachmittags nicht weit von einem Berg auf seinem Felde gearbeitet haben. Auf einmal ward derHimmel stürmisch; er hörte ein entferntes Donner;die Luft verfinsterte sich; eine grosse schwarze' Wolkebreitete sich am Himmel aus, und ehe der gute Mannes sich versah, fielen Hüte über Hüte rechts und linksund um und an aus der Luft herab. Das ganzeFeld ward schwarz und der Eigenthümer desselben batte unter sielen hunderten die Wahl. Voll StaunenTief er heim, erzählte was geschehen war, brachte,zum Beweis davon, so viel Hüte mit, als er in denHänden tragen konnte, und der Hutmacher des Ortsmag keine große Frezde daran gehabt haben. Nacheinigen Tagen erfuhr mar aber, daß hinter dem Bergin der Ebene ein Regiment Soldaten ererzirt hatte.3u gleicher Zeit kam ein heftiger Wirbelwind odereine sogenannte Windsbraut, rig den meisten die Hüste von den Köpfen, wirbelte sie in die Höhe über denBerg hinüber, und ließ sie auf der andern Seite wiederfalien. So erzählt man. Ganz unmöglich wäre wohldie Sache nicht. Indessen gehört doch eine starkeWindsbraut und folglich auch ein starker Glaube dazu.
Auflösung des zweiten Rechnungserempels.
Das Räthsel von den Eyern wird schon lange crrathen seyn. Man muß nemlich auf eine Zahl densken, die selber ungerade ist, und nach dem Abzug dergekauften Eyer allemal eine ungerade Zahl zum Nestzurück läßt. Und das ist hier die Zahl Ein und Dreiasig. Denn die Hälfte davon ist Fünfzehn und ein halbes,
Hebels Schazkäftlein.