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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
Entstehung
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eken einander anfaben, fieng in einem Umkreis vonunacfábr 3 Stunden ein Regen an, gegen welchenkein Mantel oder Maltersack über die Achseln schüßt.Eine Menge von Eteinen, von der Größe einer welsschen Nuß bis zu der Größe eines Kindskopfs, undvon der Schwere eines halben Lothes bis zu 6 Pfund,fielen unter beständigem Rollen und Pfeifen aus derLuft, einige senkrecht, andere wie in einem Schwung.Viele Leute saben zu, und die Steine, welche sogleichnach dem Fallen aufgehoben wurden, waren warm.Die ersten schlugen nach ihrer Schwere tief in dieErde. Einer davon wurde 2 Fuß tief herausgegra-hen. Die spätern ließen es beym nächsten bewenden,und fielen nur auf die Erde. Ihrer Beschaffenheitnach sind sie inwendig sandartig und grau, und vonaussen mit einer schwarzen glänzenden Rinde über-zogen. Die Zahl derselben kann niemand angeben.Biele mogen in das Fruchtfeld gefallen seyn, undnoch in der Erde verborgen liegen. Diejenigenwelche gefunden und gesammelt worden, betragenan Gewicht 2 1/2 Centner. Alles dauerte 6 bis 8 Mi-nuten, und nach einigen Stunden verzog sich auch derNebel, so, daß gegen Mittag alles wieder hell und ru-hig war, als wenn nichts vorgegange wäre. Dieß istdie Begebenheit. Was es aber mit solchen Steinen,die vom Himmel fallen, für eine Bewandnis habe, dar-aus machen die Gelehrten ein Geheimniß, und, wennman sie fragt, so sagen sie, sie wissen es nicht.

5.

Hutregen.

Am unbegreiflichten ist es, daß es einmal Soldatten Hüte soll geregnet haben. Ein Bürger aus einem