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foldung, zum Erempel meine eigene, die ich von euchbekomme.
Allein der Adjunkt hat selber wieder eine Adjunk-tinn, nemlich seine Schwiegermutter, die Tochterhat er noch nicht, bekommt sie auch nicht, und derHausfreund hat an ihm einen ganz andern Glückszuggethan, als sein guter Freund, der Doktor, auf seinerHeimreise aus Spanien an der Madridter Barbiergilsde. Denn als er aus der großen Stadt Madrid herausritt, seinem Thierlein wuchsen in dem warmen Land,und bey der üppigen Nahrung die Haare so kräftig, daßer nach Landesart zwey Barbiere mit- nehmen mußte,die auch ritten, und wenn sie Abends in die Hersberge kamen, so rasirten sie sein Thierlein. Weil sieaber selber keine gemeine Leute waren, und die gansze Nacht Arbeit genug hatten, bis das Thierlein ein-geseift, und rasirt, und wieder mit Lavendelöhl ein-gerieben war, so nahm jeder wieder für sein eigenesThierlein zwey Barbiere mit, die ebenfalls ritten,und diese wieder. Als nun der Doktor oben auf dempyrenäischen Berg zum erstenmal umschaute, und mitdem Perspektiv sehen wollte, wo er bergekommenwar, als er mit Verwunderung und Schreken denlangen Zug seiner Begleiter gewahr wurde, und wienoch immer neue Barbiere zum Stadtthor von Masdrid herausritten, und innwendig wieder cuffassen,fagte er bey sich selbst: Was hab ich denn nöthig lån-ger zu reiten, es geht nun jezt Berg unter, und giengfrüh am Tag in aller Stille zu Fuß nach Montlouis.
Also hat der Hausfreund mit seinem Adjunkteauch die Adjunktinn des Adjunkts gewonnen, ist abernicht erschroken, und davon gelaufen. Wers noch