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"'• Hendrik van Avercamp, genannt de Stomme van Campen, soll
\A . sich nach Brulliot I. No. 16 des ersten Zeichens
/7C\ /yV bedient haben, was uns zweifelhaft scheint, da
■*-*- p -Z-A. V. • das gewöhnliche Monogramm dieses Meisters aus"• A. besteht, und das zweite Zeichen auf Malwcrken vorkommt, welcheMGHer nicht von Avercamp herrühren. Dieser um 1640—1663 blühendeKünstler malte Landschaften mit Figuren und Vieh. Man findet auchtreffliche Zeichnungen von seiner Hand, welche theils mit der Feder,theils in schwarzer Kreide behandelt sind, und höher geschätzt wurden,a 's die Gemälde, da diese mit der Zeit in der Färbung sich ver-ändert haben.. Alexander Adrtansen, auch Ädrianszen oder Adrieansscn genannt,Wdetc sein Monogramm ebenfalls aus zwei in einander gestellten A.Er behauptet unter den Meistern, welche das Fach des sogenanntenStilllebens bearbeitet haben, eine hervorragende Stelle. Er malteBlumen, Früchte, Fische, Vasen mit Basreliefs nach Art des Marmorsu - dgl. Ädrianszen wurde um 1625 in Antwerpen geboren.
Anton Andrlessen von Amsterdam, welcher von 1746 — 1813 lebte,bezeichnete in seiner früheren Periode einige Gemälde mit dem zweitenMonogramme. Er malte Landschaften mit historischer Staffage, undauch Scenen aus dem Volksleben. Zuweilen staflirtc er die GemäldeSeines Bruders Jurian mit Figuren, und deutete seine Mitwirkung durchdas Monogramm, oder die Initialen A. A. an.
Johann Adam Ackermann bediente sieh in seiner früheren Zeit!?ines ähnlichen Monogramms auf Landschaften in Oel und Aquarell,wi Jahre 1781 zu Frankfurt am Main geboren, war er daselbst längere*1»t thätig, und erhielt dann 1832 die Stolle eines Hofmalers des"fossherzogs von Hessen.
98. Albrecht Adam, Schlachten- und Genremaler, wurde 1786 zuAA A A Nördlingcn geboren, und mit entschiedenem Talente
_//W /l\. begabt betrat er eine Bahn, welche ihn zum Ruhme. ' *- *■ t y/iV führte. Wir müssen uns aber hier kurz fassen, da erbereits im Neuen allgemeinen Künstlcr-Lcxicon I. S. 15 eine ausführ-' lc ]ic Stelle behauptet. Dazu sei nur bemerkt, dass Adam in der neuesten~Mt die Schlachten der Oestcrreichor unter Marsehai Radetzky in Ita-bon gemalt habe, bei welcher Gelegenheit er auf dem Felde der Kunsty r den erwarb. König Ludwig von Bayern wies den grossen Bildernder Schlachten von Custozza und von Novara in der neuen PinakothekZu München eine Stelle an, und in einem fernen Cabinct erscheintauch Graf Radetzky zu Pferd. Auch die von Adam gemalte Erstürmungder Düppler Schanzen wurde auf Befehl des Königs in der Pinakothek^'gestellt. Die Gemälde dieses Meisters sind sehr zahlreich, dochnur einige der früheren Bilder sind mit den beiden ersten Zeichen,nnd auch mit den Initialen A. A. versehen. Sic bestehen in Jagd- und^lerdestückcn, so wie in militärischen Scenen.
Das dritte Monogramm findet man auch auf geistreichen Radirungen,Welche ebenfalls aus der früheren Zeit des Künstlers herrühren. An-jwro Blätter tragen ein aus AS gebildetes Zeichen, welches an der"treffenden Stelle vorkommt.
., 1) Fuhrleute, welche mit fünf Pferden auf der Strasse um denSMS herumfahren. Der Wagen ist rechts nicht sichtbar, und auch, as hintere Pferdepaar erscheint nur mit dem Vorderleibc. Das vor-ersto Pferd ist zu Boden gesunken, und wird von einem Manne auf-gezogen. Das Zeichen bemerkt man rechts unten. IL der Platted ^ 3 L. Br. 4 Z. 1 L.