Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
29
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Initialen. A. Nr. 72—77. 29

gestellt war. Die mit Basreliefs gezierten Chorstühle wurden erst imib. Jahrhunderte gefertiget. In Landshut lohte um 1520 kein Bildhauervon .Bedeutung, in München waren aber zu Anfang des Jahrhunderts,}i U -l- nan }r ntlich 8 fi 8° n uic Mittei mehrere tüchtige Maler und Bildhauercnatig) Unter letzteren nennen wir den Ulrich Astlingcr oder Acsslinger,aui welchen sich das Monogramm beziehen könnte.

'*• Anton Tenzel, Maler von Ulm, arbeitete in der zweiten Hälfte

i_.i'i|r**^ des 16. Jahrhunderts. Er malte Bildnisse und histo-

'"/ I rische Darstellungen. Auch Zeichnungen finden sich

L\ ^p von ihm. Diese Blätter tragen die Jahrzahlen 1580

«- / TL / t/fe - 1590.

Die Nachkommen dieses Meistors nannten sich Dcnzcl oder Dänzel.

V» Antoine Bonzonnet Stella von Lyon soll nach R. de Vcrloys

^->y^ I. p. 241 der Träger dieses Zeichens soyn. Der Sohn

/Ty^f ( l° s Goldschmiedes Antoine Bouzonnet nahm er den Na-

Q_S~f mon seines Oheims Jakob Stella an, und machte sich als

.jj . Historienmaler bekannt. Wir wissen indessen nicht, ob

l (| as Monogramm auf Gemälden, Zeichnungen oder Kupferstichen

nue l ■PÖ Künstler starb 1682 im 48. Jahre.

Francois Juste Sieurac, Miniaturmaler, wurde 1781 zu Cadixvon französischen Eltern geboren, und gründete zu Parisneben dem berühmten Augustin seinen Kuf. Er malte Bild-nisse in Miniatur und Aquarell, und hintcrliess auch Litho-graphion. Auf mehreren Werken findet man obiges Mono-gramm, welches ans den Buchstaben SV besteht, aber einem"'scünörkclten A gleicht. Sieurac starb zu Paris um 1840.

'"• Ferdinand Landerer, Maler und Radircr, geb. zu Stein inrf : /m ^L Oesterroich 1743, gest. zu Wien als Professor an der

0 r\ /^? k.k. Militär-Akademie 1796. Sein Monogramm möchte

V~^ ' *W« man für ein verzogenes A nehmen, besonders dasste, von Brulliot I. No. 9 gegebene Zeichen. Das zweite findet sichde ^". zcl ' s Catnlog Sternberg IL No. 2463, in welchem Radirangen-s Meisters beschrieben sind, deren einige das Zeichen des Künstlersa Scn._ Es handelt sich zunächst um eine Folge von 16 schönen Blat-tei? 1 mit , Gll( «'«kterköpfen. Auf dem Titel ist die Büste eines Mannesml) lf r i ^ al,aks l'feife, und rechts zur Seite steht: Touto sorte de totes

cn cuivre par

?'" 1 S0,lt mvontees par Mr. Martin Schmidt et ebauchecss„i •', andorcr 1769. Lcypold exe. 8. Ein Theil der Blätter ist ohneund ohne Monach dem Kr<_h besonders ■>.

76.

Blftf? U1U ^ °' lne Monogramm. Landercr radirte auch noch anderePhil ? ac ' 1 ( * cm Kremser Schmidt, worunter der Zauberer und der»osoph besonders zu erwähnen sind.

Armand, Schmelzmaler, war in der zweiten Hälfte des 18.

__^'jT" '^''ri'underts an der Manufaktur in Sevres thätig. Er malte

"^»«Vo naturhistorischc Gegenstände, und bediente sich des gege-^T bo "en Zeichens.'• Unbekannt. Dieses Zeichen findet man auf dem Bildnisseder Herzogin Anna von Niffcn, Gemahlin des Herzogs Stephanm 't der Hafte, in J. A. Zimmermann^ Series imaginum augustaeund m T" 8 ßoicae ' Monachii 1773, fol. Die Herzogin starb 1380,ginal^Tvn t ^ c ^ a ' 10r n > cnt denken, dass das Monogramm auf dem Ori-aus "ri . !l ls . se r s tchc. Es bezieht sich wahrscheinlich auf einen CopistenBlatt» ? r ii t ^ rmmermann ' s i wenn nicht das Bildniss den radirtenerndes Jost Amman entnommen ist. Ein altes Bild liegt zu Grunde.

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