Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
XXIII
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Einleitung. XXIII

aber der Tod hinderte. Durch die Güte des Herrn Oonscrvator RobertBrnlliot flössen mir also reiche Beitrüge zu, und ich fühle michdaher zu um so wärmerem Danke verpflichtet, als ich mich übordicssnoch seiner freundlichen Theilnahme zu erfreuen habe.

Herr ./. I). Passavant, Direktor des Stiidel'schen Instituts zu Frank-furt a./M., der berühmte Biograph des Rafacl Santi von Urbino, über-liess mir, wie die Herren Börner und Brulliot, auf die uneigen-nützigste Weise eine grosse Anzahl von Monogrammen und Initialenalter Meister, wovon die wenigsten früher bekannt waren. Auch vieleBerichtigungen und Zusätze zu den vorhandenen Werken über Mono-grammenkunde verdanke ich Herrn Direktor Passavant, so dass dessenGüte nicht allein mich zum grössten Danke .verpflichtet, sondern dadurchauch den Kunstfreunden ein wesentlicher Dienst erwiesen wk - d.

Herr Baron von Löffelhols, Direktor des fürstlichen Archivs undder Bibliothek in Wallerstein, begünstigte mit seltener Güte mein Unter-nehmen, Ich verdanke ihm nicht allein dasjenige, was aus den Schützendes Cabinets Seiner Durchlaucht des Fürsten von Wallerstein zum Be-hufe der Zciclicnkundc und der Vervollständigung des Peintre-gravcurgewonnen werden konnte, sondern auch noch eine Menge von Mono-grammen und Initialen, Welche grösstenteils in diesem Werke zumersteninalo edirt sind. Herr Baron von Löffelholz unternahm die un-endliche Mühe, die in der reichen fürstlichen Bibliothek vorhandenenDruckwerke für die Geschichte der Kupferstecher- und Holzschneide-kunst durchzugehen, und dem Cataloge des fürstlichen Kupferstich-CabinetS ein ausgedehntes Verzeichniss der durch die Bibliographie ge-wonnenen Blätter beizufügen. Was die Büoherbcsehrcibung, namentlichzur Kenntniss alter und neuerer Holzschnitte zu leisten vermag, wurdebisher nur angedeutet, aber ausser Rudolph Woigel noch wenig ver-sucht. Herr Haren von Löffelholz berücksichtigte aber auch dieZeichner und Kupferstecher, welche zur Illustration von Druckwerkenin allen Jahrhunderten beigetragen hatten. Der fürstliche Custos, HerrMaler Mayle, hatte die Güte, die auf einige hundert sich belaufendenMonogrammen und Initialen durchzuzeichnen, so dass auch im Holz-schnitt die Form genau wieder gegeben wird.

Herr C. Hocker, der Mitherausgeber des prächtigen Costümwerkes

n .1. v. Hefner-Alteneck, und der Verfasser der obenerwähnten

reichen Monographie über Jost Amman, beehrte mich ebenfalls mit

lcichen Beiträgen, sowohl an Monogrammen und Initialen auf

Kupferstichen und Holzschnitten, als an Künstlcrzcichen und Stempeln

auf Lmaillcn und Werken in Porzellain.

Herr Rudolph Weigel in Leipzig, seit Jahren bekannt als der eif-rigste Beförderer der Kunst und Literatur, und ein unermüdlicher For-scher auf dem Gebiete der erstereu, theilte mir ausser mehreren sehrschätzbaren Notizen zur Monogrammcnkundo auch mehrere Bücher mit,