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1060 GH. Nr. 3033 — 303G.
stncho.non Platter siehe Nachrichten über Panzigcr Kupferstecher vonW. Seidel, in: Neue l'reussische J'rovinzial-Illätter von A. Ilaijen etc.III. Heft 3 und IV. Heft 1. Kihiujsbenj 10*7, 8. Hominis starb nichtin Danzig, sondern im Vaterlande. Mit dem Jahre 1652 verschwindetseine Spur in der genannten Stadt. Auf mehreren Mitten diesesMeisters kommt das erste Monogramm vor, noch öfter fügte er aherden Namen bei. Strutt schreibt Qua das zweite Monogramm zu, undHuber fügt in seinem 1 landbuche V. S. 263 das dritte Zeichen bei,welche aber beide, wenn sie je vorkommen, sicher zu gross gehaltensind. Wahrscheinlich war Strutt's Zeichen massgebend. Das eigen-bändige liildiüss des Künstlers ist in der Iconographie oder Portrait-sammlung des Anton van Pyck. Vgl. hierüber Anlonj van Dyeks llild-nisse bekannter l'crsoncn etc. von Ignaz von Szwi/kowski in Dr. Naumnnn'sArchiv IV. S. 159. Auf diesem Blatte kommt der Name vor. Vgl. No: 3039.
3033. G. Hoekgeest, Architekturmaler, welcher um die Mitte des17. Jahrhunderts in Dolft oder im Haag thätig war.rj Im Museum zu Gravenhage ist ein schön gemaltes'• und effektvolles Hild mit der inneren Ansicht der[ I — neuen Kirche in Dell't, welches aus der Sammlung
^—l 1 • des Prinzen Willem V. stammt. TCs ist mit dem
Monogramme und der Jahrzahl Id-'il bezeichnet. Unter Napoleon I.musste es die Reise in das Pariser Contral-Museum machen, und daherfindet man im MiÄ6e Filhol III. p. 167 einen Stich. Auf letzteremist aber G. II A°- 1G5I angegeben. Van Gool nennt im ersten Bandeder NittHDi Schouwbury der Neilcrltmdschc Kunstschilders p. 29 ebenfallsdrei Gemälde von einem Hoekgeest, aber mit der Jahrzahl IW1I. Zweiderselben enthalten je seclis halbe figuren von Offizieren in Rüstung,und das dritte stellt einen Fahnenträger vor. Diese liilder waren zurZeit van Gool's im Haagschen Doelc Der Verfertiger kann nicht unserG. Hoekgeest seyn. Die Gemälde rühren wahrscheinlich von JoachimHoekgeest her, welcher um 1026 Vorsteher der Ilaag'schen Künstler-gcsellschaft war, und als liildnissmaler Ruf hatte. Das zweite Zeichen,welches ebenfalls einem Architektnrmaler G. Hoekgeest zugeschriebenwird, haben wir auch unter C II No. 103 gegeben, da man nicht leicht(i II vermulhen wird. Gemälde mit diesem Monogramme finden wirnicht erwähnt. Unter den grossen Cursivcn G. II. kommen wir aberauf Hoekgeest zurück.
3034 Der unbekannte Kupferstecher, von welchem sich ein PlattJi mit der heil. Gertrudis findet, ist unter C II No. 106 eingeführt,\fjj / da man eben sowohl C II als G II lesen kann. Wir verweisen\y daher auf den allcgirten Artikel.
3035. Gerhard Horebout behauptet unter C1I No. 107 einen aus-Y —| führlichen Artikel , da das gegebene Zeichen nicht ganz ent-!(§\/ schieden für O // genominen werden dürfte. Das Weitere ist an1^^ der angezeigten Stelle verhandelt.
3036. Unbekannter Formschneider, welcher um 1568 in Sachsen*_» gelebt zu haben scheint. Das gegebene Zeichen findet man auf"*"*• einem Holzschnitte in Dr. M. Luther'» Colioquia oder Tischreden..welche 1569 von Urbau Ganlisch gedruckt wurden, fol. ;Das Platt mitdem Zeichen enthält in architektonischer Einfassung zwei nebeneinander stehende Mansfeldische Wappen mit l [Überschriften. DerTitelholzschnitt ist ohne Zeichen, ebenso die Schlussvignctte mit Urban