Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1043
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G G. Nr. 2983 — 2987. 1043

sind. Di« Rückkehr <lnr hl. Familie am Hause Guburri in Florenz hatF. Zuccherclli 1730 radirt, kl. fol , und die Allegorie auf die Künsteund Wissenschaften an einem Hause hei der Porta Komana daselbst istdurch einen grossen Stich von Joh. Gottfried Saiter hekannt. SeineHauptwerke sind eher die Fresken im grossherzoglichon Paläste zuFlorenz, wo er die Thnt.cn des [aHmo de Medioi ninlli'.. DieMBildet bezeichnete er mit dem gegebenen Monogramme. Von Manozzisind fünf Gemälde vorhanden, lieben fügten Cecco Bravo, OttavioVannini, und Francesco Fumo hei. Diese Malereien sind von Gregori,Faldoni, Saiter und F. Morghen auf 12 Blattern gestochen, gr. roy.fol. Es sind auch noch mehrere andere Werke dieses Meisters imStiche hekannt, deren in Kirchen und Gallerten vorkommen. Ein Oel-hild mit dem Monogramme ist uns nicht hekannt.

2983. Geldorp GortziUS, lüldniss- und Historienmaler, hehauptetf —X~V- unter dem Monogramm (1 (,'. F. eine ansführ-

II'' s liehe Stelle, indem er gewöhnlich den Buch-

V T 1 I fn f) /l staln,n *" belfftgt«. Brulliot 1. No. 2096 sagtVi—^J /L/U£f~ indessen, dass man das gegebene Monogrammmit der .Tahrzahl f004 auf Bildnissen von äusserster Vollendung finde.Irgend ein Portrait mit dem ohigen Zeichen hat Brulliot jedenfalls ge-sehen , wenn auch Merlo davon Umgang nimmt.

2984. Unbekannter Radircr. weh her in der zweiten Hälfte desfp 18. Jahrhunderts thätig war. Fr gehört aher wahrscheinlich nurViP' zu den Dilettanten, indem das Blatt mit dem gegebenen Zeichenvon mittclmilssiger Arheit ist. Es stellt eine grosse Kirche amUfer des Flusses von kleinen Häusern umgehen vor. Links vorn steht,ein entblätterter Kaum auf der Mauer, und ganz unten bemerkt mandas Zeichen. H. 7 Z. 10 L. Br. 5 Z. 4 L.

2985. Johann Friedrich Greuter, Zeichner und Kupferstecher, ist

(fr* oben unter dein Monogramm C l< .1 No. 2953 bereits eingeführt,VjsLT "nd daher bemerken wir hier nur, dass das gegebene Zeichenauf Kupferstichen dieses Meisters vorkomme. Greuter war in Italiengeboren, und nannte sieh daher auch Giovanni statt Johann. Darauserklärt sieh nun das Monogramm. Vgl. auch den folgenden Artikel.

2986. Gregorlo Grasso, Maler, war in der ersten Hälfte dess-k> 17. Jahrhunderts in Rom thätig. Fr ist nur durch einige Kupfer-

Ujjr stiche von ('». üloemaert, S. Vouillemont, M. Natalis, undFriedrich Greuter hekannt. In einem uns zu Gebote stehenden Ver-zeichnisse von Monogrammen wird ihm das obige Zeichen beigelegt.Es ähnelt jenem des Johann Friedrich Greuter, wie aus dem vorher-gehenden Artikel zu ersehen ist, wir können aber nicht entscheiden,ob auf irgend einem Blatte (ireuter's das Monogramm letzteren, oderden G. Grasso andeute.

2987. Giovanni Guerra, Maler und Kupferstecher von Modcna,>w _, , ist oben unter dem Monogramme OG No. 2981 ein-kL/;(..\£j-- geführt, und wir verweisen daher zunächst auf jenenArtikel. Das zweite Zeil heu ichreibt Herr E. Harzen dem G. Guerrazu. Er fand es auf einem mittelmässig gestochenen Blatte mit Tancredund Chlorinde auf dem Scheiterhaufen, kl. fol. Beide Zeichen findetman auf Blättern einer Quartausgabe von T. Tasso's GertuaUmme li-berala, welche bei Stefano Curti zu Venedig erschien. Guerra warein erfindungsreicher Künstler, und starb [6(8 im 78. Jahre. DasDatum der erwähnten (lerusalemmc liberala kennen wir nicht.

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