1038 GFP-GFS. Nr. 2984 - 2968.
2964. Unbekannter Zeichner, welcher in der zweiten Hälfte desijs 16. Jahrhundert! in Strasslmrg lebte. Das gegebene Monogramm
J-jr findet man anl' einem Kupferstiche, welcher das Ccnotaphium des< ^*-' gelehrten Strassburger Pürgcrmcisters Johann Sturm vorstellt, 8.Das Zeichen steht links am Käulonfussc, und rechts gegenüber M.G.,d, h. Mullhäus Greuter.
2965. G. F. Pieri, Medailleur, war um 1710—1720 in FlorenzC F P E ^Wgi Die Initialen des Namens, vielleicht F statt B,
'■ ■ ■ ■ findet man auf der Medaille mit dem Bildnisse des An-tonio Francesco Marmi. Es finden sich aber auch noch andere Denk-münzen von Pieri, wie jene mit dem LSililnissc des G. N. Barinti tu s.w.
2966. Der unhekannte Kupferstecher mit diesem Zeichen Ist obenX7^<S : No 2133 eingeführt, und wir liefern daher nur den ltück-
weis, da man ebenfalls unter GFH nach ihm suchen kann.Das radirte und gestochene Platt ist an der bezeichnetenStelle beschrieben.
. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfter des 18. Jahrhunderts thätig war. Kr eopirtc die Blätter
' " von Wcirottcr, welche die zwölf Monate vorstellen,reiche Landschaften mit vielen Figuren, 4. Die Compositioncn sindvon Peter de Molyn.
2968. Georg Friedrich Schmidt, /eichner, Kupferstecher und
' V " ' * (K o*** Padirer, geb. zu Berlin den 24. Jänner 1712,
• ri' '■ gest. daselbst den 25. Jänner 1775. Einer der
^f 7 " 1 Cl j berühmtesten Meister seines Faches, haben wir
gest. daselbst den 25. Jänner 1775. Einet der' fT fr 4 berühmtesten Meister seines Faches, habt
h,% J' oa y"*' e °- ü\m im Künstler-Lcxicon XV. S. 299 ff. einenausführlichen Artikel gewidmet, und wir beschränken uns daher zu-nächst auf die Angabe der Literatur über die rudirten und gestochenenBl&ttat desselben. Das älteste Vcrzeichniss hat den Titel: CatalogueRaisnnne, de I'Oeuvrc De Fe« George Frederic. Schmidt, Graveur Du Wo«De l'ruue etc. A l.ondres 1 709 (auch 1809), 8, Der ungenannte Heraus-geber war A. Ciayen in Leipzig, dessen Vcrzeichniss der KunsthändlerJakoby in Berlin 1815 in deutscher Sprache bekannt machte. DieUehersetznng ist aber nicht getreu, und auch nicht so vollständig.Auch hat, Jakoby durch angebliche Berichtigungen und Zusätze oft irregeleitet, besonders dadurch, dass er alle Kupferstich« und Radirungenals selten bezeichnet, statt zu sagen, schöne Abdrücke davon sindschon selten. Der Sammler weiss daher nicht, welche Blätter desMeisters eigentlich zu den seltenen oder sehr seltenen gehören.Crayen's Catalog gibt darüber zwar bessere Auskunft, allein auch inihm fehlen oft die Angaben der verschiedenen Abdrucksgattungen.Wesentliche Bemerkungen und Nachträge zu den ('.atalogen von Cravenund Jakoby gibt J. F. Linck im deutschen Kunstblatt II. No. 5 und 6.Im Allgemeinen existiren von vielen Platten des Künstlers einzelneAbdrücke vor der Unterschrift, vor dem Namen desselben, odervon der unvollendeten Platte. Diese Kxetnplare sind mit Ausnahmeeiniger der letzten von Schmidt radlrten Blatter nur als Probedruckezu betrachten, und grösstontheils Unica. Sie bilden daher keine be-sondere Abdrucksgattung. Dagegen kommen von mehreren, namentlichradltten Buttern, Abdrucke vor der Dedication , oder vor Angabe derSammlung vor, in welcher sich (las (iemähle rhitnals befand. Auf solcheAbdrück« geht Linck ein, und fügt weitere Verschiedenheiten untorLitera b. und c. bei.