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Ausserdem werden noch folgende Mütter erwähnt, aber nichtnaher beschrieben.
5) Christus, das Brod brechend. Im Catalog Schmidt als schönund selten erklärt, und mit dem Namen bezeichnet, fol
6) Der heil. Hubertus auf den Knieen vor dein Hirsch mit demCrucifixe. Copie nach Klisa Sirani, B. No. 10, kl. fol.
7) Cleopatra mit der Schlange, halbe Figur nach Gucrcino, kl. fol.
2961. Georg Friedrich Nürnberger, Btempelschneider und Münz-
f. p ^ meister in Nürnberg von 168!— 1724, bintcrliess mehrere'• • ' Denkmünzen, auf welchen die Initialen N, 6. F. i\. undein f vorkommen. Mit (J, F. A. bezeichnet ist die Medaille auf dieKrönung dos Churfilrsten Friedrich III. von Brandenburg zum König1701 , mit dem geharnischten Hrustbildc desselben. Diese Medaillewiegt in Gold 10 Dukaten. Eben so bezeichnet ist eine Medaille mitdem Bildnisse des Königs Carl XII von Schweden. Auf dein Reverskämpft der Löwe mit dem Drachen, und den Abschluss bildet derProspekt von Ncrva. Zu erwähnen ist auch der schöne Thaler derStadt Halle mit dem geharnischten Brustbilde des Kaisers Carl VI. 1712.
Der unter 0, A. erwähnte Georg Nürnberger ist der Vater diesesKünstlers.
2962. Gustav Friedrich Papperitz, Landschaft«- und Geniemaler,___—^ geb. zu Dresden 1813, machte seine Studien an der kgl.' J Akademie daselbst, und begab sich 1836 zu gleichem
►f—!^ Zwecke nach München, wo er schon zu den tüchtigsten
s\i Landschaftern zählte, als er die Reise nach Italien antrat.
I -^- ' rapperitz durchzog dieses Land nach allen Richtungen,
VJL» bis an die Küste von Sicilion, und unternahm später auch
n »«._— eine Reise nach Spanien. Er fertigte auf diesen Wander-
/ X^/ Ungen viele Zeichnungen, welche die Erinnerung an merk-
' (j*J I würdige Gebäude, Ruinen, und romantische Gegenden und
Ansichten festhalten. Auch das Leben des Volkes fesselte
seine Aufmerksamkeit. Desswegen sind seine landschaftlichen und
architektonischen Ansichten zuweilen mit reicher Staffage von Figuren
versehen. Ein Theil seiner Gemälde enthält Ansichten und Sconen
aus Italien, Sicilien und Spanien, andere Bilder sind seiner sächsischen
Heimath und anderen Gegenden Deutschlands entnommen. Im königl.
Museum zu Dresden befindet sich seit 1858 eine sehr schöne Ansieht
des Thaies von Elche In Spanien. Auf diesem Gemälde kommt das
obige Zeichen vor. Der Künstler wird sich aber desselben mich auf
früheren Bildern bedient haben. In neuerer Zeit bildete er auch
ein Monogramm aus den Cursivbuchstaben (1 P, welches wir unten
geben müssen.
Papperitz hat auch zwölf Landschaften radirt, meist italienische:Porta antica al porlo Trojano, Porta del Oriente a Paeslo, die Allee bei/Hbano, Porta elrusca a Perugia, Porta a Civilä CaHeüana, Porta d' Or-vieto, Arco seuro a Roma elc Sic sind in verschiedenem kleinen For-mate aus den Jahren 1845 und 1846, und erschienen in einem Hefte:Zwölf lladirtmgen von U. F. Papperitz, Landschaftsmaler. Dresden IHM!, fol.
2963. Unbekannter Formschneider, welcher um die Mitte desr-yy (ß. .lahrliundeils in Antwerpen tbätig war. Von ihm sind diefJV Holzschnitte in: Cosmographia Pelri Apiani per Gemmom Frisium
apud f.ovanienses Medicum et Mnlbcmnticum insignem elc. Anlverpiaetub icuto Basiliensi etc. ItJKO, 4. Diese Ausgabe der Cosmographiedes berühmten Apian ist selten.