Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1015
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ZÖÖ6. Ja

GE. Nr. 2886 — 2890. 1015

Der im mittelalterlichen Style erbaute lAchtcnttein , Burg de» GrafenWilhelm von Württemberg. Eine Zusammenstellung von Ansichten, Planen,Einzelnhpitcn, Details in Farbendruck, sowie Text mit Holzschnitten.Bearbeitet für Bauherren, Architekten, Maler etc., und als Vorlcge-blättcr gezeichnet von G. Eberlein. Reutlingen 1852 ff., fol. Auf demverzierten Titelblatte kommt obiges Monogramm vor. Der Künstlerwird sich tbcr desselben öfter bedient haben.

2886. Jan van Eyck soll der Verfertiger eines grossen Gemäldessoyn, auf welchem das gegebene Zeichen vor-

■//i/js) kommt. Es befindet sich in einer Kirche zu/ / 7-t/t Brügge, und stellt die Mater Dolorosa inballier Figur vor. Wir verdanken diese Notiz{_/ dem Herrn Alexander Besser, Historienmaler

in Warschau, welcher auf seiner Heise in den Niederlanden von demüomäldo Einsicht nahm. Man will dasselbe dem J. van Eyck zu-schreiben, welcher es in seinem Todesjahre gefertiget haben müsste,als Greis von siebzig Jahren. Herr Besser zweifelt an der Aechtheitdes Bildes, und es scheint auch das Monogramm nicht mehr ganzdeutlich hervorzutreten , da uns auch noch ein zweites Facsimile vor-liegt, in welchem das lange geschweifte J sichtbar ist, und der krumme,mit F. zusammenhängende. Strich ebenfalls für V genommen werdenkönnte. Die Charaktere weichen aber von jenen der ächten Bilder desJ. van Eyck im Museum zu Antwerpen ganz ah. Das eine von diesen,welches die heil. Barbara vorstellt, bis 1828 in der Sammlung desProfessors van Ertborn, hat in Doppcllinien die Capitalschrift: [OHMde eyck me kecit 14.37. Fast dieselbe Namensschrift steht auch aufeinem Gemälde von 1439, welches die Madonna mit dem Kinde vor-stellt, ebenfalls aus van Ertborn's Sammlung. Die Ziffer 4 in derJahrzahl hat immer die alte Form, nie die arabische, wie oben gegeben.Die weitere Entscheidung müssen wir andern Forschern überlassen.

2887. Ednard Grieben, Landschaftsmaler und lladircr, ist obenunter No. 1585 eingeführt, und somit verweisen wir nur aufjenen Artikel, um Wiederholung zu vermeiden.

2888. Unbekannter Goldschmied, welcher gegen 1560 in Holland*-v-y /~i thätig war. Sein Zoichen gibt Frenzcl im Catalog SternbergUO^'- 111. No. 768, wir bemerken aber, dass es dieser Schriftstellermit dem Facsimile selten genau genommen habe. Nach seiner Angabefindet man das Monogramm rechts unten auf einem Kupferstiche mitzwei nackten Männern, welche ein mit Grotesken verziertes Schild aufdunklem Grunde halten, qu. 12.

2889. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte

Gp des 16. Jahrhunderts in Deutschland thätig war. Im Catolog• **" Dclbecq I. No. 242 wird ein Blatt beschrieben, welches Fyra-mus und Thisbe vorstellt. Ersterer liegt todt auf dem Boden mit demKopfe an der Einfassung der rechts sich erhebenden Fontaine. Von linksher kommt Thisbe, und drückt sieh mit beiden Händen den Dolch indie Brust. Hinter ihr stehen die Buchstaben G. E. Rund, Durch-messer 2 Z. 9 L.

2890. George Edwards, Zeichner und Naturhistoriker, ist durchfolgendes Werk bekannt: Glettningt o[ Naturalllistory , Kxhibiting Figurei of Quadrupeds , llirdt,

0 /9iß'* Intern , Vlantt etc., with Üctcriptiont —. LondoniWO ff., 4. Dieses Werk ist reich an charakteristisch gezeichneten,