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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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1008
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1008 GDH-GDI. Nr. 2859 — 2863.

bung. Dann malte Gillis de Hondekoeter noch mit grösserem GeschickeVögel und anderes Federvieh, erreicht aber hierin den Melchior deHondekoeter nicht. J. Londorseol stach nach ihm zwei Landschaftenmit biblischer Staffage, gr. qu. fol. Das Todesjahr dieses Künstlersist unbekannt.

2859. Guillaume de Heusch, Landschaft!- und Thiermaler, be-

G-r t hauptet im ersten Bande No 2455 eine ausführlicheJQ —1 Stelle, da derjenige, welcher die /eich/m der zweiten1 i Ueihe Dicht MM Erfahrung kennt, die Buchstaben <7 D II—v darin vermuthen wird. Deutlicher ist das erste /rieben,

( r\_T /^V»r wclcnos ebenfalls auf Gemälden dieses Meisters vor-V.Xy J v V^»f kommt. Wir verweisen übrigens auf den früherenCjÜejtScJl ■ f. Anikcl (1 i ( ' s <-s KCmstlers, wo die weitere Erklärungy ' gegeben ist. Wir haben dort auch über die radirtonBlätter desselben gehandelt, und das Vcrzcichniss bei Bartsch I. p. 323vermehrt.

2860. Unbekannter Früchte- and Blumenmaler, von dessen

/Existenz lJrulliot II. No. 971 Kunde erhielt. Mankennt ein Fruchtstück mit den gegebenen Ini-tialen , welches dem .lohann David de Hccm zu-geschrieben wurde. Nach Brulliot stimmt es abernicht mit den Werken dieses berühmten Meisters.Auch spricht der Buchstabe II nicht für dellcem. Den jetzigen Stand-ort des Bildes kennen wir nicht, und wir wissen auch von keinemzweiten Gemälde mit diesen Initialen.

2861. Georg Daniel Heumann, Zeichner und Kupferstecher, geb./jp.rj r p zu Nürnberg 1691, gest. 1759, hinterHess verschiedeney JJ Jrl deo Blatte* nach G Dcsmarcos, Kenkel, 0. Müller, BelnuCr D &£ Jc r ■ u. A. Dann findet man auch gestochene Titelblätterund Illustrationen in Almanachen. Auf den im Ganzen nicht werth-vollen Blättern dieses Meisters kommen die Initialen der zweiten Ueihe,und dann ein aus 0 // B bestellendes Monogramm vor. Die Buchstabender ersten Reihe, und dann CS mit dem Schneidmesser, stellen aufHolzschnitten, welche einem (;. Seilsam zugeschrieben werden. Uebcrdiesen Meister haben wir oben No. 671 gehandelt.

2862. Gerrit de Jode, Kupferstecher von Antwerpen, hinterlicssf i\ l \ eine grosse Anzahl von Blättern verschiedenen Inhalts,

'■ ' \ und auch geographische Arbeiten, wozu ihn (Melius

(r. I). J. sc | ÜCS tinuntc. Auf den meisten Blättern steht aber derName, und diese gehören ihm in vielen Falten hiebt an. (i. de .Todehatte eine Kunsthandlung, in welcher Stiche nach Hans Hol, Ambro-sius Franck, Marc Geraords, Carl van Mauder, liartolomäus Sprangeru. A. erschienen. Auf dielen seinen VerlagSUtikeln ist selten derName des Kupferstecher! beigefügt, sondern nur die Adresse des Ver-legers. Kr hesass auch mehrere Platten nach einem ungenanntenMeister in der Weite des Martin de Vos, welche nur de Jode's Adressehaben. Auch einige architektonische Werke des Hans Vrodeman deVries erschienen in seinem Verlage, l'apillon I. p. 31(1 nennt ihn auchFormschnoidor, und will Blatter mit G. D. I. kennen. Heller, Geschichteder Holzschneidekunst S. 230, nimmt diess als gewiss hin, UtenWissens hat aber noch Niemand Holzschnitte von (i. de Jode aufge-funden. Immerzeel bestimmt 1541 und 1591 als die IiCbensgriinzcndieses Meisters, nach anderen starb er aber t599 im 80. Jahre.