GDL — GDM. Nr. 2863 - 2865. 1009
2863. Gerhard de Lairesse, Malor und Radiror, ist oben unterG' D' L • vinx 1 ** dB Ij ^ 0i 2 ^ 5r ' •lutrführt, wir kommen aber
PUT • I alub linter einem aus Cr £ gebildeten Monogramme
ff. VA Aar. »»ii. | au f ;] in zurück. dj 0 ersten Initialen findet manauf einem Schabblatt aus dein Verlage des .lolm Smith. Es ist naeheinem in England vorhandenen Gemälde bearbeitet, und luxt den Titel:
OllATlTIIDK, 4.
Die zweite Inschrift, aber in Cnrsiven, kommt ebenfalls auf einemSchwarzkunstblatt vor. Dieses Blatt stellt die heil. Theresia in Kxtasevon drei kleinen Engeln umgeben vor. Hechts steht ein grosser Engelmit dem Pfeile, und oben ist eine strahlende Glorie. Im Rande:hkata TilHiiKSlA, links etwas tiefer: (,'. 0. l.ar. inv. , in der Mitte:ex formit Nicoluii Visseher. Cum I'rivi. Ordinum general. Ilelgii foede-rati, und rechts: B. V. 1). Berge fe. II. 13 '/,. 2 L. Br. 9 Z. 8 L.
2864. Guillaume de la ftuewellerle, Goldschmied und Kupfer*(~f y\ n q Stecher, war in der ersten Hälfte dos 17. Jahrhunderts<J ■ l^ °*-' o<j in Amsterdam thätig. Er hintcrliess Musterblätter fürGoldschmiede zur Anfertigung von Schmucksachen für Damen, theilsauf weissem, theils auf schwarzem Grunde. Eine Folge von sieben Blätternmit Mustern zu Ohrgehängen und anderen Zierstücken in nielloartigerBehandlung hat den Titel: ISi carpis . non carpii. Ouilhelrmis de laQuewcllerie fecit Ao. Diii. CA) /.'). CXI. Wilh. Janst, ex. Ammer., 12.Auf anderen Blättern dieser Folge stehen die obigen Buchstaben. Eskommt aber auch noch eine zweite, grössere Folge von Goldschmieds-mustern vor. Sie besteht wenigstens aus sechs Blättern, theils mitBlumenguirlanden, auf welchen sich Figürchen bewegen. Den Titeldieser Folge kennen wir nicht, es wird sieh aber ein solcher vorlinden,wahrscheinlich mit der Jahrzahl t€08. Wir linden nämlich ein Blattmit dieser Jahrzahl angezeigt. Kino dritte Folge mit Ornamenten undSchmucksachen, theils weiss, theils schwarz abstechend, ist mit einemaus O Q bestehenden Monogramme bezeichnet, welches wir aber untengeben müssen. Diese Folge ist von 1—7 numnieiirt, die Muster sindaber nicht alle von gleicher Grosso. Die No. 2, 3 und 4 sind 2 Z.6 L. hoch, und 1 Z. 11 L. breit; die No. 5, 6 und 7 aber 2 '/.. 11 L.hoch und 2 Z. 6 L. breit. Der Titel (No. 1) ist uns unbekannt, unddieser trägt vielleicht den Namen des Künstlers. Die Stiche sind fein,und erinnern an ähnliche Blätter von Theodor de Bry. Sie kommenvollständig äusserst selten vor.
2865. G. du Moustier dürfte der Zeichner und Hadirer heflsen,r n M .•„,. 4*Q1 \ welcher durch die Buchstaben (!. I). Hl.
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(r du M. DuaceiuM etc. | du Moustier, auch Dumonstier, zählte
viele Künstler. Sie stammte aus Douai, und somit ist jedenfalls tinterG du M. Duaemiis ein du Moustier zu verstehen. Nur ist diess nichtGeoffroy du Moustier, wenigstens nicht der älteste Meister diesesNamens. Letzterer war Miniaturmaler, und radirte auch verschiedeneBlätter, deren zwei mit 1043 und IHM bezeichnet sind. DieserMeister war demnach 1591 kaum mehr am Lehen.
Die ersten Initialen findet man auf einem grossen Blatte, welchesdie Feierlichkeiten bei der Ankunft dos Königs Heinrich III. vonFrankreich vorstellt. Unten links auf der Schrifttafel: /( nobUissimo
__ apparato fullo nel Udo di Venelia delV lll. ma Sig.ria a lla uenula di
llenrico 111. Roi di Francia e di Polonia, Vanno 1Ö74. In Vene.» deli691. 0. D. M. inu. H. 12 Z. 10 L. Br. 22 Z. 4 L.Monogr»raml«ten Bd. II "*