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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
991
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G C. Nr. 2800 — 2802. 991

belle arli Friulane )>. 382), und daraus geht hervor, dass clor Künstler

Bildniste und andere Vorstellungen für sie geme.lt, und auch Zeich-nungen geliefert bebe. Nach l.anzi lebte Oos&ttiai noch 1734, so das*er ein ungewöhnlich höhet Alter erreicht habet, mi'issie. I>;is gegebeneZeichen findet man auf Kupferstichen mit Scenea aus der Zeit derBelagerung Wiens durch die, Türken in folgendem Werke: tiberationeili Vienna dalV Armi Ollomani, di l.ollo Lotti. Parma /ßrt/5, 4. Wirhiilien dieses Buch nicht gesehen, linden aber das auf den Illustra-tionen vorkommende Zeichen dem CosaUini zugeschrieben. Brulliot I.No. 1252 gibt es grösser als jenes eines Unbekannten.

2800. Der unbekannter Maler mit diesem Zeichen gehört nf den

r^ Nachahmen des Q. Nett eher) und lebte daher wahrscheinlich inVT' der zweiten Hallte des 17. Jahrhunderts in Holland. Brulliot I.^ No. 1256 gibt sein Zeichen, und behauptet, dass die Gemäldemit demselben weniger vollendet seien , als jene von Netschcr.

2801. George Cattermole, Zeichner und Maler in London, gehört

A<" zu denjenigen englischen Künstlern, welche in der WasscrmaliTei

vij^ Ausgezeichnetes leisici.cn. Hei Gelegenheit der Ausstellungen derSociety of Painter» in Water Colours, welche von 18U4 an alljährlich in

der Gallerie von l'all-.Mall-F.ast stattfanden, sah man immer Bilder vonCattermole, welche sich eben so sehr durch Originalität der Compo-sition, als durch Kraft der Farbe auszeichneten. Er malte Seinenverschiedener Art, sowie Landschaften und architektonische Ansichten,in welchen aber nie die entsprechende Staffage fehlt. Bilder in Oelmalte der Künstler selten, dagegen sind aber seine Zeichnungen sehrzahlreich. Auf solchen dürfte das gegebene Monogramm vorkommen,da man es auch auf Holzschnitten nach seinen Zeichnungen tindet.Dies ist mit den Illustrationen Ell Boi sänuntlichen Werken der Fall,welche eine fortlaufende linz-Gallenc bilden In der deutschen Geber-selzung sind Abklatsche nach den Original platten, welche von 11. K.

Browne geschnitten sind. Ausserdem erwähnen wir noch die iitustru-

lioris lo the poelical and prose Works of Sir Walter Scott, /rem diawinijtInj (1. Cattermole /i'si/., engraved in the Uno manner ander Hie superinten-dane.e of Mr. ('. Ileath. 21 Stahlstiche. London 1030, roy. 8. Spätertrug er zu den Piclorial lllnslrations to the Waveilei/ .Vuec/.v bei. DiesesWerk besteht in Holzschnitten, und erschien von 1840 an bei Houstonund Sfononian in London, 8. Das Hauptwerk des Meisters ist durchW. Walkcr's sehr grossen Stich in Mezzotinto bekannt, unter demTitel : The firsl Urformen presentinij their (amons prallet at the diel of

Spirrs, en i»ih April 1529. Die Portrait* der Reformatoren und der

ihnen beistimmenden Fürsten sind nach A. Dürer, llolhein, L. danachu. A. gezeichnet. Das Blatt erschien 1845. und kostete im Probedruckevor der Schrill 70 Thlr., mit einlacher Unterschrift 511 Thlr., und aufweisses Papier 38 Thlr. L. Mnrvy, ein durch landschaftliche Kndir-ungen bekannter französischer Maler, gab 1851 in London Sketchesaflor JCni/lish landmape painlers in fol. heraus. Kr wühlte Zeichnungenvon Cattermole, Calcott, Harding, (lainshorough u. A. Sie sind mitder Nadi'l und in Tuschten ausgeführt, und geben einen Begriff von denoriginellen Entwürfen dieser Meister.

2802. Gilles Corrozet, Buchdrucker und Pormschneider in Paris

y~ um 1550, scheint einen Thell der Bolzschnitte In dem von ihmHF- gedruckten naturhistorischen Werke des Pierre Belon geschnitten

zuhaben. Wir kommen unter den Initialen (1 V darauf zurück . dadas schöne Titelblatt damit bezeichnet ist. Auch das gegebene Zeichenfindet man auf Holzschnitten.