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942 G. Nr. 2624 — 2630.
den hl. Sebastian an den Baum gebunden, und von zwei Pfeilen durch-bohrt vor. Im Grunde sind Berge und eine Stadt. Rechts unten steht:PAOLO farinato VBROJf. inv., und rechts der Buchstabe 6 Y mit fecit.Alles in die Tiefe geschnitten. II. 15 Z. 5 L. Br. 10 Z. Dieses Blattist von drei Platten gedruckt, und wird von Bartsch nicht erwähnt.
2624. Mr. Geyers, ein englischer Kunstsammler, bezeichnete dieKupferstiche und Zeichnungen, welche er erworben hatte, miteinem Stempel mit den Buchstaben G, welcher vertieft in Holzgeschnitten ist.
2625. Unbekannter Radirer, welcher wahrscheinlich in derzweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts lebte. Brulliot I. No. 2094bfand das gegebene Zeichen auf einem Blatte nach N. Bcrghcm,
B. No. 12. Der Copist wählte aber nur einen Thcil der Originalradir-ung aus, die Frau auf dem yanenden Esel, welcher durch das Wassergeht. Die übrigen Thiere und der Mann zu Pferd fehlen. Rechts obenam Felsen steht verkehrt: Berg de f. 1055, und links unten im Wasserist der Buchstabe G, gr. 8.
2626. Unbekannter Blumenmaler, welcher nach Brulliot I. No. 909
Gim 17. Jahrhundert in Holland gelebt haben dürfte. Der ge-nannte Schriftsteller fand Gemälde mit diesem Zeichen, welchoaber keinen ausgezeichneten Künstler verrathen, indem sieetwas steif in der Behandlung sind.
2627. Carl Glttck, Landschaftsmaler, machte sich um 1854 in
C München bekannt. Er brachte damals landschaftliche Zeichnungen• zur Ausstellung. Sic sind mit der Feder in Kupferstichmanicrausgeführt, und mit G. bezeichnet.
2628. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-Ct irm f u 8 te Jahrzahl bestimmt. Man findet ein Blatt nach Gi-
• 2Ö '' 7 - ulio Campi, welches Christus am Kreuze mit Maria vor-stellt. Dabei sind auch drei Engel, welche das Blut auffassen. Untensteht G. tS87. kl. fol. Nach Giulio Campi hat Diana Ghisi gestochen,wir wissen aber nicht, ob ihr das fragliche Blatt zugeschriebenwerden könnte.
2629. G. GlOVer oder Glouer, Zeichner und Kupferstecher, war(~1 um 1630 — 1045 in London thätig. Er stach eine Anzahl von
Bildnissen, deren mit G. oder G G. bezeichnet sind. Wir nennendie Bildnisse von Louis Roberts 1637, Johannes Arnos Comenius 1642,Thomas Urnubart 1645, Edward Döring 1640, John Fox, John Liburne,James Cambcll &c. Das Format ist meistens Qunrt, doch kommenauch kleinere Blätter vor, deren Glovcr für Buchhändler lieferte.Einige dieser Bildnisse sind mit G, andere mit dem Namen bezeichnet.Die schönsten und seltensten Blätter dieses Meisters stehen in Englandin hohen Preisen. In der Auktion Sykes galt das schöne und selteneBlatt: Archbithop Lauil and Ihc Karl of Statford, 5 £. 5 Sh. Nochetwas höher ging das Bildnis« des Samuel Kerne 1633 weg. Er ist ineinem Octogon vorgestellt. Jenes des William Stockes wurde mit 4 £.bezahlt. Diese beiden Bildnisse sind klein, und finden sich sehr selten.
2630. Jean Baptiste Greuze, geboren zu Tournus 1725, gestorben/-<. zu Paris 1806, gehört zu den berühmtesten französischen Genre-
malern des 18. Jahrhunderts, und steht noch in hoher Achtung,da er in seinem Fache ein eigentümliches Talent beurkundet. Fastalle soino Bilder sind durch Kupferstiche bekannt, und daher ist sein