Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
739
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FDW-FE. Nr. 2037 — 2041. 739

ständig steht er aber wieder mit folgendem Costümwerke da: Itccherchcshistoriques sur les Coslumes civils et mililaires des Gildes et des Corpo-rations de Metiers, leurs Drapeaux, leurs Armes, leurs lilasons etc. parFelix de Vigne. Avec une Introduclion historique par ./. Stecher. Avec•So l'lanches Ulli, et col. Gand 1347, 8. Ein anderes Werk mit Ab-bildungen nach Zeichnungen dieses Künstlers ist betitelt: Album duCorlege historique des Comics de Flandre. Personagei et. Coslumes dessinespar De Vigne, peintre d'hisloire, avec texte historique et descriptif parE. de liuscher. Avec HO l'lanches. Gand IHM) , gr. 8. Dieses Werkfindet man mit schwarzen und colorirten Abdrücken, Seine Forschungenüber alte Kunstwerke und Künstler in Gent legte er in folgenderSchrift nieder: Ecole de Peinlure et de Sculplure a Gand, aux XIV.,XV. et XVI. Sieclcs, par Felix Devigne. Gand t083, 8.

E. de Vigne ist Professor an der k. Akademie der Künste in Gent,und zugleich auch Mitglied der k. Maatschappij der schönen Künsteund Wissenschaften daselbst. Wir haben ihn auch im Künstler-Lo-xicon XX. S. 246 eingeführt, dieser Artikel dient aber zur Ergänzung.

2037. F. D. Winter, Medailleur, war um 1695 in England thätig.F D W ^ e '" Name steht auf einer Medaille mit dem Bildnisse des

" Königs Wilhelm III. Nach Sohlickeyson zeichnete er aberauch F. D. W.

2038. Martin Friedrich Escher, Maler und Radirer, geboren zu"TT"« Zürich 1756, gestorben daselbst 1814. Zeitgenösse des Salomonu- 1 Gessner, malte er in der Weise dieses Dichters und Künstlers

Landschaften im idyllischen Charakter, und radirtc auch mehrere Land-schaften, welche tbeils mit dem Monogramme bezeichnet sind. Escherist nur als geschickter Dilettant zu nehmen.

2039. Theophile Fragonard, Zeichner und Fonascbaeider zu Paria,

t*J itJ UfS war Schule]' seines Vaters Alexander Evarist. Fragonard,J , K i iP welcher noch 1838 zur Illustration der Conles et Nouvellcsde La Fontaine, roy. 8, beitrug. Th. Fragonard lieferte ebenfalls vieleZeichnungen zur Ausschmückung von literarischen Werken. Daruntererwähnen wir besonders: Les livangiles. Trnduclion de Le Maisire deSacg, publiees sous les auspices de Mr. L' Abbe Trcvau.i: h'ilition illuslreePar Th. Fragonard etc. Paris 1080, roy. 8. Dieses IJuch bat. ein schönesoniamentirtcs Titelblatt, und ist mit vielen Vignetten, Zierleisten, ligur-irten Initialen, Culs de Lampe Su. geeiert Th. fragonard gab auchfolgendes Werk heraus: Tgpes et Caracleres andern d' apres des documentsPeints et ecrils par Th. Fragonard et Dufctj. Dieses interessante Werkerschien von 1840 an in Heften mit einer farbigen Lithographie undm it Vignetten in Holzschnitt, roy. 4. Auf Holzschnitten dieses Meisterskommen obige Zeichen vor. Man wird FE oder FBT lesen.

2040. Friedrich Eckert, Kunstliebhaber, welcher wahrscheinlichjp js /■ . nr in Dresden lebte. Nach Weigel, K.-K. No. 11,798,

' /' *""*. findet man die Initialen seines Namens auf einemradirten Blatte mit ländlichen Gebäuden und Häumen. Unten ist die Dedi-pätion: Herrn Schubert gewidmet von Friedrich Eckert, 4. Dieser Schubert'st wohl der 1822 in Dresden verstorbene Maler Johann David Schubert.

2041. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügte Jahr-F F ifi/ zahl bestimmt. In der Sammlung des Direktors WilBela

*"••»'*• Tischbein zu Eutin war ein Gemälde, welches HerrenJ'nd Damen um einen runden Tisch beim Spiele vorstellt. Dieses Bild>st in der Manier des Dirk Hals componirt, und F.E. i638 bezeichnet.

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