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aber das neue Testament von 1570 mit denselben Holzschnitten. Esbildet wahrscheinlich den dritten Theil der von Becker S. 11 nachdem v. Derschau'schen Catalog erwähnten Bibel: Uiblia, das ist diegantze Keglige Schrift. D. M. Luther. Frankfurt 1560. Mit drei Titel-blättern in l'ol., und 139 Vorstellungen in 4.
2022. Francis Dclaram. Kupferstecher von London, ist unter demFD <<r Monogramme D F No. 1079 eingeführt, und oben unter FD
' No. 2016 ist der Bückwois geliefert. Die Initialen FD kommenauf etlichen Bildnissen vor.
2023. Unbekannter Maler, welcher wahrscheinlich in der erstenF D Pinx N- ä 'ft° des 18. Jahrhundorts in Paris lebte. In V Europe
illustre. Paris 17SS, 4, ist nach seinem Gemälde, odernach seiner Copie eines älteren Bildes das Portrait des TommasoAniello, genannt Masanicllo, von einem Monogrnministcn A L in Kupfergestochen. Masaniello starb 1647. Sein Bildniss wurde von A. Falconeund seinen revolutionären Freunden zu Dutzenden gemalt, wir glaubenaber nicht, dass sich darunter der unbekannte F. D. befinde. Für dieerwähnte Portraitsammlung arbeiteten viele Künstler, und lieferten ge-wöhnlich Copion nach älteren Werken.
2024. Filiberto Diano, Münzmeister zu Borgo in Savoyen vonp j) 1584—1589, zeichnete die unter seiner Leitung geprägten
• • Münzen mit F. D.
Francesco Dandolo, Münz - Inspektor zu Venedig um 1783 und1784, zeichnete in gleicher Weise.
Felix Depre, Steinpelscbn eider in Lüttich von 1830 an, deutete aufMünzgepiägen durch die Buchstaben F. D. seinen Namen an.
2025. Unbekannter Kupferstecher, welcher 1650 in Paris thätigwar. Er stach die Titelvignette zu Abrege de la Grammaire franeaise,En Vers Bourlesques Par J. D. L. A Paris 16S2, 8. Diese Vignette
stellt im Vorgrunde einer Landschaft staudenartig vereinigte Lilien vor.Von F. de Poilly wird dieses Blatt nicht herrühren.
2026. Flaminien de Birague, ein französischer Dichter, kommtF D R ^' cr au ^ ^'° I J ' st0 der Künstler, ohne ein solcher zu seyn.
' ' Man findet die Initialen seines Namens am Schlüsse derDedication eines schönen Bildnissos des Königs Heinrich III. von Frank-reich von Jean Kabel. Die Widmung ist in Versen gegeben.
2027. Theodo r Caspar Baron von Fürstenberg, Domherr vonMainz und Speyer, und als solcher auch Oberst desgeistlichen Churfürstcn, übte die Malerei, und
machte sich namentlich durch Blätter in Schabmanier bekannt, welchejetzt zu den grossen Seltenheiten gehören, und in hohen Preisen stehen.R. Weigel werthet x. B. das Blatt mit dem Kopfe des Täufers Johannesauf der Schüssel der Herodias auf 48 Tbl. Das Bildniss des ErzherzogsLeopold Wilhelm von Oesterreich setzt er zu 24 Thlr. an. Diese beidenBlätter beurkunden den Domherrn auch als Maler. Auf dem ersterensteht: Theod. Casp. a Furstenberg pinxit et sculpsil. Die Zeichnung ver-räth einen Nachahmer des P. P. Rubens. Das andere Blatt hat imRande ein lateinisches Elogium mit dem ganzen Titel des Malers : The-odorus Casparus Furstenberg Canonicus Capilularis \ Mogunliae et SpiraeColonellus ad vivum pinxit et fecit 16S6. Die Familie der Edlen vonFürstenberg, welche aus Westphalen stammt, und mehrere geistlicheSprossen zählte, wurde erst 1661 in den Freiherrnstand erhoben. Der