Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
734
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734 FD. Nr. 2018 — 2021.

hinauf reicht. Rechts berührt sie ein Mann mit rundem Hute miteinem Halme an der Stirne. Beide Figuren sind im Brustbilde sichtbar.Links unten ist das Zeichen, 12.

2) Ein altes Weib mit dem Tuche über dem Kopfe , und einerMausfalle unter dem rechten Arme. Das daneben stehende Mädchenzieht den Faden der Falle an. Ohne Zeichen, 12. Dieses Blatt bildetdas Gegenstück zu obiger Vorstellung.

3) Der Kopf eines Greises mit hoher Stirne und langem Barte,gegen rechts herabgewendet. Nach R. Weigel, K-K. No. 14,415, stehtunten links ein aus VF bestehendes Zeichen mit der Jahrzahl lTM,wir wissen aber nicht, ob es dem obigen ähnelt. Oval 8. Dieses geist-reich radirto und seltene Blatt wird zuweilen dem C. W. E. Dietrichzugeschrieben, Weigel hält es aber für Arbeit des älteren Dietrich.

4) Die halbe Figur eines mit Wcinlaub bekränzten Bacchus, Copienach H. Schünfeldt. Dieses Blatt soll ebenfalls mit einem Monogrammebezeichnet seyn. Es gleicht in der Form vielleicht dem obigen, oderjenem Zeichen, welches wir unter D F No. 1082 gegeben haben.

2018. Feodor August Dietz, grossherzoglich Badischer Hofmaler,y\ ^ behauptet unter I) F, No. 1080 eine Stelle, und wir geben

jh J daher hier nur den Rückweis, um uns keiner Wiederholung^j£L*/ m des bereits Gesagten schuldig zu machen.

2019. Johann Georg Dietrich, der Vater des berühmten C. W._ Cftr" E. Dietrich, ist oben unter D F No. 1082 eingeführt, wirM),Jf konnten aber hinsichtlich der Bezeichnung nicht ganz ins

Reine kommen, da der alte Dietrich von den früheren Schriftstellernvernachlässiget wurde. Wir verweisen daher einerseits auf den ArtikelNo. 1082, anderseits auf das oben No. 2017 gegebene Monogramm.Unter letztcrem sind radirte Blätter dieses Meisters beschrieben.

2020. Francois de Poilly, Kupferstecher, ist unter dem Monogrammf~fc^ C F. No. 10 bereits eingeführt, und mit Bezugnahme auf jenen

CcO Artikel bemerken wir hier nur, dass das gegebene Zeichen sehrselten einzeln, sondern gewöhnlich in Verbindung mit dem Namenvorkomme.

2021. Unbekannter Formschneider aus der Schule des Jobst Amman.Seine Spur entging den frühereu Schriftstellern, der Künstlerverdient aber der Vergessenheit entrissen zu werden, da dasBlatt mit den gegebenen Buchstaben von Bedeutung ist. Man

findet sie auf einer reich verzierten Titeleinfassung, auf welcher /. A.(J. Amman) sich als Zeichner nennt. Oben sieht man in einem Frieselinks Adam und Eva im Paradiese, in der Mitte Gott Vater in derGlorie, und rechts die Krcuzschlcppung Christi. Links und rechts vonder Schrifttafel sind die Evangelisten dargestellt, und unten im OvaleDr. M. Luther und Churfürst Johann Friedrich von Sachsen vor demGekreuzigten betend. H. 9 Z. 10 L. Br. 6 Z. 4 L. Diese Bordürediente zu einer Ausgabe des neuen Testamentes: Das Newe TestamentTeutsch. D. Man. hulh. Gedruckt zu Frankfurt am Maxjn. M.D.LXX.Diesem Werke ist auch das Bildniss des Herzogs Christoph von Wür-temberg beigegeben, Oval in verzierter viereckiger Einfassung. Höhe9 Z. 6 L. Breite 6 Z. Zwischen dem Text sind die bildlichen Dar-stellungen, auf welche Bartsch IX. p. 365 No. 1 unter den Werken desJ. Amman aufmerksam macht, und zwar in einer früheren Bibclausgabe:Iliblia, das ist die ganze heilige Schrift. 1). Marl. Luther. Frankfurt amMayn 1565. Üurch Georg Haben etc., fol. C. Becker, Jobst AmmanS. 10, zeigt diese Bibel nach Bartsch an, keiner von beiden kennt

F-D