FAC — FAL. Nr. 1882 - 1889. 695
einer Kränze empor hält und drei andere sich mit Musik beschäftigen.Oben rechts schwebt Amor mit gespanntem Bogen. Unten links ineinem offenen Buche: Nicolavi I'vssinvs, und in einem zweiten Buche:Fabriti Charvs ex 1636. II. 10 Z. 6 L. Br. 14 Z. 1 L.
Im zweiten Drucke mit der Adresse: Gio. Jacomo Rossi formaRoma alla pace.
1882. Alexander Galame, Maler und Radirer, kommt im erstent-t r^ Bande unter AC. No. 290, und dann weiter unter CA F. No. 2209tl^J vor. Das gegebene Zeichen ist verkehrt, und ein ähnliches inrichtiger Stellung sollte No. 2209 beigefügt seyn. Alle diese Zeichenkommen auf Originalradirungen des Meisters vor. Sie erschienen zuGenf in drei Heften, und gehören zu den schönsten und geistreichstenArbeiten dieser Art.
1883. Frater Anastaslus, ein Kapuziuer-Brnder in Prag, stach umv k r 1668 mehrere Andachtsblätter in Kupfer, welche F. A.C., oderK. A. U A F c bezeichnet sind. Im Jahre 1669 gab er ein Erbauungs-buch mit Heiligenbildern heraus, Radius paupertatis betitelt, 8. DieBuchstaben F. A.C. sind: Frater Anastasius Capucinus zu lesen.
1884. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfter . , des 17. Jahrhunderts in Paris lebte. Er stach akademischef.A. d. S. fig uron nach Zeichnungen des Pierre Mignard, welcherdurch die Buchstaben P. M. I. seinen Namen andeutet.
1885. Albert Hameranl, welcher 1677 als päpstlicher Medailleurp A „ in Rom starb, zeichnete einige Medaillen auf solche Weise.*. A. M. g g igt FecU A u, crlus Hameranu» zu lesen.
1886. Franz Aspruck, Zeichner, Maler und Kupferstecher vont-, /" -r Augsburg, kommt in diesem Werke zu wiederholten MalenF\_/\. I- vor, wie oben unter FA &c. No. 1869 nachgewiesen ist.Die gegebenen Buchstaben stehen auf einem Kupferstiche von Domi-nicus Custos, welcher nach Aspruck's Zeichnung die Versuchung deshl. Antonius vorstellt, 8. Auch auf verschiedenen Titelblättern kommendie Initialen F. A. 1. vor, so wie D. C, welche sich auf D. Custos bezichen.
1887. Francesco Albani, der bekannte Historienmaler, dessen WerkeF A T TP sich durch ein zierlich graziöses Element auszeichnen,f. ., < soll Zeichnungen mit den Initialen F. A. I. F. versehenhaben. Auf Gemälden kommen diese Buchstaben nicht vor. Wir habenoben unter den Buchstaben fA f No. 1875 über ihn gehandelt.
1888. Ferdinand August LBsch, Kunstliebhaber in Nürnberg, der-\ c Xf^> Sohn des Pfarrers bei St. Aegydien daselbst, hat einige' *V^2ös> Blätter radirt. Das gegebene Zeichen steht auf einemBlättchen welches ein in Profil nach links gerichtetes Pferd mit Sattelvorstellt ' Gut radirte Copie nach J. A. Klein. Ein anderes Blatt,welches einen Kettenhund vorstellt, ebenfalls nach Klein, ist mit demNamen des Radircrs bezeichnet.
1889. Fra Antonio Lorenzini, geb. zu Bologna 1665, gest. 1740,e> w i widmete sich unter Leitung des Lorenzo Pasinelli der■r. A. L. scul. Malerei, verliess aber bald die Palette, trat in denFranziskaner-Orden, und arbeitete fortan nur mit der Nadel und demGrabstichel. Seine früheren Blätter sind geistreich behandelt, späterverfiel er aber der Art ins Handwerkmässige, dass Bartsch XIX. p. 412nur acht Radirungen auswählte, da diese allein eine künstlerische Be-achtung verdienen. Sie sind aber theils mit dem Namen versehen,