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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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604
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604 EGP-EH. Nr. 1598 — 1601.

1598. Elias Greuther, Maler von Weilheim in Oberbayern, sollT~l s — y y-». durch diese Initialen seinen Namen angedeutetH . ( j- • I baben. Brulliot II. No. 699 beruft sich auf den

J—l • ^J •' JL ■ von G. Dillis gefertigten Catalog der Gallerie inA /C^ yy Schieissheim, in welchem No. 214 ein Gemälde

/ U • //. m it dem Kindermorde, welches E: G : 1': ldli

siguirt ist, diesem Greuther zugeschrieben wird. Der Meister wirdaber gewöhnlich Kreiter genannt; so in einer Liste der Ausgaben desChurfürsten Maximilian I. von Bayern von 1621. Damals erhielt EliasKreiter für ein Altarbild der Kirche in Peissenberg die Summo von1000 Gulden. In den Kirchen zu Weilheim, Polling, Andox &c. sindBilder in Ocl und Fresco von ihm, der Verfertiger wird aber in allenSchriften Kreiter, Kreuther und Kreuter genannt. Auf einer Begräbniss-tafel der alten Capelle des Gottesackers in Weilheim steht indessender Name Greither. Sie stellt oben Aerzte und ein Gerippe, unten dieFamilie des Künstlers vor. Seine Frau starb 1622. Das Todesjahrdes Meisters ist nicht bekannt, wir wissen aber, dass er 1591 für jeneCapelle Bilder gemalt habe, und somit wird er das Jahr 1630 wohlnicht mehr erlebt haben. E. Greuther gehört zu den Nachahmern desChristoph Schwarz, seine Gemälde gehen aber gewöhnlich ins Dunkle.

1599. Egidius Sadeler ist im ersten Bande No. 489 und 502 ein-EG. S seulp. | geführt, und über die vielen von ihm ge-Kn \ i.to l stochenen Blätter gibt das Künstler-Lcxiconv Z ,,. • I XIV - s - 153 ff - Aufschluss. Einige haben diehg. S. e.rcu cum Prw. ) gegebene Bezeichnung. Man findet sie aufdem Blatte nach Parmiggianino, welches die Madonna vorstellt, wie siedem Kinde eine Rose reicht, auf Landschaften nach R. Savary undJ. Breughel, auf reichen Landschaften mit den zwölf Monaten &c.

1600. Stempel des Sammlers Edward Holmes in London. Erbezeichnete damit die Blätter seines Cabinets, man wird abernicht leicht versucht werden, darunter den Künstler zu ver-muthen, da die nachgebildete Marke für einen solchen unge-wöhnlich ist.

1601. Eduard Hamman, Maler, geb. zu Ostende den 24. Septbr.1819, stand unter Leitung des berühmten Nicaise de Keyser,und gründete in Antwerpen seinen Ruf. Er pflegt mit Aus-

I o Zeichnung das Feld des historischen Genre. Immcrzeol gibtobiges Zeichen, welches auf Gemälden des Künstlers vorkommt. Holz-schnitte nach seinen Zeichnungen sind in Geachiedenis van Belgie, doorII. Conscience. Vercierd met 200 houtsnedm etc. Anwerpen 1A46, gr. 8.Die Radirungen Hamman's kennt der genannte Schriftsteller nicht. Wirzählen sie hier auf, obgleich jedes Blatt mit dem Namen bezeichnetist. Einige Blätter sind in R. Weigcl's Kunstkatalog angegeben, eingenaueres Verzeichniss liefert aber A. Siret in den Annales de V Aca-dernie d' Archäologie de Uelgique. Anvers 1056.

1) Das Bildniss des Herzogs Alexander Farnese von Parma undPiacenza, in halber Figur. Links nach unten: E. Hamman ifl42.Unter dem Bildnisse : Alexander Farnesius Uux Parmae et l'lacentiae,Caroli V. nepos; Belgii Gubr. H. 15 c. 1 m. Br. 10 c. 1 m.

I. Vor dem Namen des Künstlers und vor der Inschrift.

II. Mit der Schrift, und mehr vollendet.

2) Saul ruft den Schatten des Samuel. Der König kniet gegenrechts, und verdeckt mit der rechten Hand die Augen, während er dieLinke gegen die Erscheinung ausstreckt. Der Geist erhebt sich in