EG-EGM. Nr. 1591 - 1597. 603
1591. Unbekannter Formschneider, welcher in Cöln gelebt habenp p könnte. Die Initialen seines Namens stehen auf einer fries-artigen Vignette in Le Code du Tres chrestim — Roy de France . . .
Ilenry IV, par Cormier. A Cologne 16111, 4. In der Mitte sitzt einenackte weibliche Figur mit der Mauerkrone zwischen einem Löwenund einem Hirsch. Von ihr aus verbreiten sich Laubgewinde nachbeiden Seiten, zwischen und auf denen sich verschiedene Thiere bewegen.
1592. Elias Gervais, Stempelschncider in Neuwied und Coblenzy p von 1750— 1775, zeichnete Gepräge mit E. G. Er scheint nur
' Münzstcmpcl geschnitten zu haben.
1593. Edmond Geoffroy , Zeichner und Maler in Paris , geb. umr- f* 1820 , ist durch Zeichnungen und Bilder in Oel bekannt. Er
' malte Bildnisse , historische Vorstellungen und Genrebilder.
C , p, Auch für den Holzschnitt zeichnete er viel. Man findet Holz-
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schnitte mit Portraiten und anderen Vorstellungen, auf welchendie Buchstaben E. G. vorkommen, und zwar jene in Cursivform.
Die anderen Initialen findet man ebenfalls auf Holzschnitten, be-sonders auf Landschaften und Blättern mit Sceuen aus dem Leben desVolkes. In der Pariser illustrirten Zeitung 1851 ff. begegnen wirdiesem EG. öfters, die Zeichnungen zu den Holzschnitten sind abervon E. Grandsire, nicht von Geoffroy.
1594. E. Götz, Zeichner und Maler in Leipzig, gehört zu den-jenigen Künstlern , welche einen Theil ihrer Zeit zu Zeich-nungen für den Holzschnitt zur Illustration der Tagsliteraturverwenden. In F. Stolle's illustrirtcm Dorfbarbier vom Jahre1851 sind Holzschnitte mit den Initialen des Namens.
1595. Eberhard Georg Fleischheld, Münzmeister in Zweibrückenp p p von 1754— 1757, und in Dannstadt von 1758— 1759, zeich-
' • netc Münzgepräge auf solche Weise.
1596. Unbekannter Maler, welcher in Bayern (?) thätig war. Ein
E/~y -m fr mit den gegebenen Initialen und der Jnhrzahl 162.5I j \V\ bezeichnetes Gemälde befindet sieh in der königl.• ^»-' • ■*- *■ Gallone von Schieissheim, es wird aber im Catalog■/ /*T~9 (n von ®" ^'N' s No. 102 dem Johann von Achen zu-
/ U A> O geschrieben. Das Bild stellt die Erweckung des
Lazarus vor, und stimmt im Wesentlichen mit dem Gemälde des Joh.von Achen, welches in der städtisch Wallraf'schen Sammlung zu Cölnsich befindet, und mit der .lahrzahl i.5«9 bezeichnet ist. Der MalerE. G. gehört wahrscheinlich zu den Schülern des J. v. Achen. BrnlliotII. No. 697 glaubt, die obigen Buchstaben : Elias Greuther Monachiilesen zu dürfen; allein E. Greuther, über welchen wir unter E: G: P:handeln, gehört zu den Nachahmern des Christoph Schwarz. Er lebtein Weilheim, nicht in München, und somit bedeutet der Buchstabe Mwohl nur Maler. Das Gemälde der Erweckung des Lazarus ist wahr-scheinlich von Elias Griessler , welcher oben unter den BuchstabenE. G. No. 1590 eine Stelle behauptet.
1597. Ernst Georg Neubauer, Münzmeister in Berlin von 1725P p -v bis 1749, deutete durch die Initialen E. G. N. seinen Namen
"' an. Sie stehen auf den unter seiner Aufsicht geprägten
Münzen und Medaillen.