EDM —EDS. Nr. 1554 — 1558. 589
Blatte zur Erinnerung an die eheliche Verbindung des Freiherrn vonMering den 30. Oktober 1843, 8. Auf einer anderen Lithographie:Des Zauberen Sieg , als Hanswurst mit Fahne und Kranz, stehendie Iuitialen D. L. E., gr. 8.
1554. Unbekannter Goldschmied, welcher in der ersten Hälfte1 n M n t ' os *"• Jahrhunderts noch die Niellirkunst übte. Mand.-tl-M.J- findet Abdrücke von einer niellirten Messerklinge mitOrnamenten und Arabesken in aufsteigender Richtung. Unten sindzwei auf ihre Schnauzen gestellte Delphinsköpfe, und oben auf einemTäfelchen die verkehrten Initialen, welche aber nicht dem Künstlerangehören. Auf der Klinge stehen sie nicht verkehrt, und bedeuten:Cosinus Mediceui l)ux Etruriae. Das Messer wurde also für diesenFürsten gefertiget, welcher von 1537 — 1569 die herzogliche Würdebekleidete. In der Sammlung des Grafen Cicognara waren siebenMesser und eine Gabel, jedes mit zwei niellirten Flächen. A. Zanettibeschreibt sie im Cabinet Cicognara App. XVII. No. 81 — 96. JedesHeft hat oben ein Täfelchen mit den Buchstaben C. M. I). E. F. vonBartsch, die Kupferstichsammlung der k. k. llofbibliothck in WienS. 14 No. 55 — 57, nennt drei Blätter mit Abdrücken von solchen Niellen,und darunter jenes mit den verkehrten Initialen, welche für den Künstlerin Anspruch genommen werden könnten. H. 3 Z. 3 L. Obere Breite4 L., untere 6 L.
1555. Edouard Renard, Zeichner und Maler in Paris, gehört zuED RFN ^ en J ün g° ren Künstlern der französischen Schule, steht
• aber an Talent seinen älteren Collegen nicht nach. Erlieferto viele Zeichnungen zur Illustration durch den Holzschnitt. AufBlättern dieser Art steht die Abbreviatur des Namens.
1556. Edmund de Schampheleer, Landschaftsmaler von Brüssel,P . T\^> ts/fl ma °hte an der Akademie daselbst seine Studien,
" - , --' k - , • Iö4o. un( j unternahm dann Reisen in Frankreich undDeutschland. Ein Gemälde mit den Initialen E: DS sahen wir 1848im Lokale des Kunstvereins zu München, eine Landschaft mit einemGebäude am Wasser zur Winterzeit. Zwei Fischer schlagen ein Lochin das Eis. Dieses Bild besitzt grosse Vorzüge. Im Jahre 1855 warSchampheleer in Brüssel sesshaft, und von da aus beschickte er dieallgemeine Kunstausstellung in Paris mit zwei Gemälden, welche eineehrenvolle Erwähnung fanden. Schampheleer wird auch noch andereGemälde mit den Initialen des Namens bezeichnet haben.
1557. Eduard Steiner, Historien- und Biklnissmaler , geboren zuft, /a Winterthur 1811, ist seit Jahren durch Darstellungen
CcC. o/t. au s der Geschichte seines Vaterlandes bekannt. Es spricht- — sich darin die in München von Cornelius bezeichnete
Richtung aus, da Steiner der Schule desselben angehört. Auch schöneBildnisse in Oel und schwarzer Kreide findet man von ihm. DerKünstler selbst besitzt eine grosse Anzahl von Portraiten merkwürdigerPersonen, namentlich von Künstlern , welche er nach dem Leben inschwarzer Kreide gezeichnet hatte. Auf seinen grösseren Gemäldensteht gewöhnlich der volle Name, auf Zeichnungen kommen die obigenBuchstaben vor. Steiner ist in Winterthur thätig.
1558. Eduard Van Hoeswinkel, Kunsthändler in Amsterdam, gabVAo. „i, ix • k*i„„*- e i ne Folge von 24 Blättern mit Land-Wtt. ab Hoeswi. ex. Antvcr. schaften 8 nac h Jan Bol hernus . sie 8ind
in Einfassungen von Blumen und Insekten, und von Adrian Collaert jun.gestochen, qu. 8. Auf diesen Blättern steht obige Adresse des Verlegers.