588 EDC —EDL. Nr. 1549 — 1553.
1549. Ernst Dietrich Groll wird zu den Stcmpelschneidern ge-
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I) /. zählt, er scheint ahor nur Münzmeister gewesen zu seyn,• u als welcher er Gepräge E.Ü.C. signirtc. Von 1749—1752war er au der Münze in Weilburg, von 1753 — 1763 in Leipzig, undvon 1764 — 1778 in Dresden thätig.
1550. Etlenne Johandier Desrochers, Kupferstecher und Kunst-F 1) F häi'dler, gob. zu Lyon 1693, gest. zu Paris 1741. Dieser
• Künstler ist durch eine Portraitsammlung bekannt. Sieenthält 332 Blätter, unter dem Titel: Hecueil des portraitt de personnet,qui se sont distinguees tant dans les armes que dans les belies teures etles arts, comme aussi la famille royale de France, et autres cours Stranges,gr. 8. Auf mehreren Blättern kommen die Initialen des Namens vor.Ch. le Blanc verzeichnete 124 Bildnisse.
1551. unbekannter Radirer oder Maler, welcher um 1820 inr) ry. . Paris lebte. Das gegebene Zeichen fand Brulliot IL
C J)j-. Jcu£p. No. 689" auf einem radirten Blatte mit der Ansicht</ ' von ägyptischen Pyramiden , nach der Zeichnung des
L. F. Cassas, qu. fol. Letzterer gab folgendes Werk heraus : Voyagepittoresque de la Syrie, de la Phenice, de la Palestine et de la Bas-Egypte,von welchem bis zu dem 1827 erfolgton Tod des Herausgebers dreissigLieferungen in gr. fol. erschienen. In dieses Werk gehört wohl auchobiges Blatt, wenn nicht von einer Copic die Rede ist.
1552. Edme Jeanrat, Kupferstecher, geb. zu Paris 1672 oderp, I 1688, gest. daselbst 1738. Schüler von B. Picart, hinterliess
'er eine grosse Anzahl von Blättern, deren Ch. le Blanc 156beschreibt. Die Abbreviatur des Namens steht auf einem Blatte mitbadenden Nymphen im Walde. Unten liest man : Point par JV. Poussingrate par Ed. I. en 17Ott. IL 8 Z. 1 L. Br. 6 Z.
15 53. David Levy Elkan, Maler und Lithograph, geb. zu Cölnr-p\ P 7JT^ r JL 1 808 > gehört zu den fruchtbarsten Künstlern un-kJ-dLrf/LjLJL/ijöy screrZeit, welchem zugleich eine seltene Er-findungsgabe zu Gebote steht. Er malt historische Darstellungen undGenrebilder in Oel und Aquarell, noch häufiger sind aber seine Zeich-nungen und Lithographien, in welchen die Phantasie den reichstenSpielraum behauptet. Mit besonderer Vorliebe pflegte er die Arabeskein Verbindung mit phantastischen Menschen- und Thicrgestalten. Dochauch im Style der Miniaturen des Mittelalters gelangte bisher keinanderer rheinischer Künstler zu einem glücklicheren Erfolge. Seinelithographirten Arbeiten sind sehr zahlreich, sie bestehen aber meistensnur in Gelegenheitsblättern und Blättchen, so wie sie Phantasie undLaune eingab. Daher ist auch die Behandlung flüchtig, und selbstseinen bessten Leistungen gebricht es zuweilen an Correktheit derZeichnung. D. Levy-Elkan besitzt in Cöln eine lithographische Anstalt,in welcher seine Originalblätter, sowie Lithographien anderer Künstlererschienen. Erstere bestehen aber nicht ohne Unterschied in flüchtigenErzeugnissen der Phantasie, Laune und Satyre; man findet auchfleissig ausgeführte Blätter ernsten Inhalts, theils in Farbendruck.Merlo (Kunst und Künstler in Cöln S. 107) liefert ein Verzeichnissderselben bis 1848. Das erste der obigen Zeichen kommt auf dergrossen Adresskarte des Künstlers vor. In Farbendruck, 4. Das Blattmit dem zweiten Monogramme stellt zwei Männer vor, wovon der einedie Zither, der andere ein gefülltes Glas hält: Der Wein erfreut desMenschen Hen, kl. 4. Das dritte Zeichen steht links unten auf dem