Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
483
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DM —DMA. Nr. 1233 — 1239. 483

man auch ein allegorisches Titelblatt zur Verherrlichung dos PfalzgrafenMaximilian 1622. Auf architektonischen Blättern stehen zuweilen dieBuchstaben D M F.

D. Manasser ist auch als der erste Landkartenstecher Augsburgszu betrachten. Er stach Selzlin's Karte von Schwaben nach der Zeich-nung von Moriz Mittnacht, und dedicirte sie dem Grafen Georg Fugger.

1233. Unbekannter Kupferstecher, welcher wahrscheinlich in derw, m k l. o. zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig war. Die

U-rl McexAiv " initialen seines Namens fand Börner auf einem gutradirten, und mit dem Stichel vollendeten Blatte, welches den Fluss-gott Tiber vorstellt. Er stützt den rechten Arm auf die Gruppe derWölfin mit Roinulus und Remus. H. 4 Z. 11 L. Br. 6 Z. 2 L.

1234. De Man, Maler und Radircr, war um 1808 in HollandQj/fcf. thätig, wir finden aber in keinem der betreffenden Werke

i__y ' Nachricht über ihn. Die gegebenen Initialen stehen aufeinem radirten Blatte nach M. Plonski, welches eine verhüllte Bett-lerin mit dem Arme in der Schlinge vorstellt. Das Gegenstück, einMann mit über einander gelegten Armen und Holzschuhen , ist mitdem Namen des Radirers bezeichnet.

1235. Carel de Moor, Maler und Radirer, ist im ersten Bande.Qf No. 2465 eingeführt, und unter Bezugnahme auf jenen Artikel>^TtV bemerken wir hier nur, dass nach Brulliot II. No. 618 J. Hou-braken und P. van Gunst einige Bildnisse mit den gegebenen Buch-staben bezeichnet haben. Sie sollen nach C. de Moor gestochen seyn.

1236. Daniel Mebes. mansfeldischer Münzmeister zu GerbstädtD i« von 1621 —1623, zeichnete Münzgepräge mit den Initialen

■ des Namens. Auf Sterbedenkmünzen bedeuten diese Buch-staben: Divae Memoria».

1237. Jan van den Aveele, Kupferstecher, war um 1660—1880in Holland thätig, und scheint sich auch einige Zeit in Parisaufgehalten zu haben. Blätter von seiner Hand, und theils

Mit dem Monogramme findet man in W. Goerer's Joodsche Oudheden,und in Grclot's Relation nouvelle d" un voyage de Conslantinople etc.Paris Mino, in 4, und iGlii in 12. Das Monogramm besteht aus denBuchstaben D VA, man wird aber eher DMA lesen.

1238. D. Martini, Zeichner und Kupferstecher von Drazowa inCjv Holland (?), übte um 1750 seine Kunst in Hamburg,<&(j: a, p : St>: un d scheint sich mehrere Jahre in dieser Stadt aufge-halten zu haben. Blätter von seiner Hand, und theils mit dem gege-benen Zeichen, findet man in einer deutschen Uebersetzung der Com-mödien des Moliere, Hamburg 1752. Der Buchstabe B soll Batavusbedeuten. Auf dem Bildnisse des Moliere, wie er am Tische schreibt,steht unten : D. Martini a Drazowa delineavit et sculpsit. Ob sich aufdem grossen Blatte mit der Ansicht von Hamburg, welches er ge-stochen hat, der Buchstabe B erklärt, wissen wir nicht. D. Martinigehört indessen zu den mittelmässigen Künstlern.

1210 n *#„«.« *r>n 8tcnt nacn Frenzol's Angabe im Catalog

"<»». 1J. Mars 160 . . sternberg V. No 1839 auf einem sehr

geistreich in Guercino's Manier radirten Blatte. Es stellt die Büste

eines jungen Mannes mit Halskrause und Federhut nach rechts vor,

wo die Büste einer älteren Frau mit Schleier sich zeigt, 12. Wenn

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