Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
444
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444 DIA —DIAM. Nr. 1158-1160.

Mittelgründe stellt hinter einem grossen Felsen eine Tanne, derenGipfel in den oberen Plattenrand reicht. Oben rechts: Di 1742. OhneEinfassungslinien. II. 3 Z. 1 L. Br. 3 Z. 1 L.

I. Keiner Aetzdruek. Der Boden, auf welchem links unten dieBäume liegen, ist nur einfach schraffirt, und der in der PJckeauf andern liegende Holzstamm hat unten eine ganz weisse Stelle.Aeusscrst selten.

II. Die erwähnte weisse Stelle ist schraffirt, und der Boden miteiner zweiten Strichlage übergangen. Sehr selten.

III. Von der ganz vollendeten Platte, aber ohne Nummer.

IV. Rechts oben in der Ecke No. 23.V. Die Nummer ausgeschliffen.

Brulliot II. No. 600 behauptet, dass Dietrich einige radirte Land-schaften mit JH. f. bezeichnet habe, und er beruft sich dabei auf Ilcinccke'sDict. des Art. p. 697 No. 9 «• Aus dem Werke des Hrn. Link geht nichthervor, dass der Künstler auch noch andere Blätter auf solche Weisebezeichnet habe.

1158. Daniel Jensen Adzer, Stcmpclschneider in Copcnhagcn, istX) ] \ \ durch Münzgeprägo und Medaillen bekannt, in welchenn ' .' ,' p ! sich ein Nachahmer Hedlinger's kundgibt. Sehr schönJ». I. A. r. ) j gt j[ er Medaillon mit dem Bildnisse des HistorikersPeter Friedrich Suhm 1787. Andere Werke haben wir im Nachtragezum ersten Baude No. 2524 genannt. Die Namensbuchstaben kommenauf Geprägcn selten vor.

Adzer starb 1808.

1159. Unbekannter Goldschmied, welcher im 15. Jahrhundert inDIAM I ta l' en lebte, vielleicht in Mailand. Im Cabinet des

' " ' ' Marchese Malaspina di Sannazaro (II. p. 18) ist einAbdruck von einer Metallplatte nach Art der Niellen , welcher denhl. Augustin in bischöflichem Ornate mit dem Stabe und einem offenenBuche vorstellt, anscheinlich nach einem Basrelief oder nach einerMosaik. Zu den Seiten dos Heiligen sind vier Nischen mit den Büstender hl. Päpste Gelasius, Honorius, Adrian und Sergius, deren Namenunter den Nischen eingegraben sind. Ueber dem Bogen steht: Orapro nobis beate pater Augustine, und im unteren Rande : S. AugustinusCanonünr. Hogulnriü pnter. Unter den Füssen des Heiligen, ebenfallsim Rande, sind die Buchstaben 1). I. A. M. , worunter wohl derunbekannte Niclleur angedeutet ist. H. 5 Z. HL. Br. 4 Z. 7 L.

1160 Ginseppe Diamantini, Maler und Radirer, geb. zu Fossom-Diurn n "> I) 1) uronc D> 60 j gestorben zu Venedig 1708. Dieser' talentvolle, aber in einer manicrirten Richtung be-

fangene Künstler, findet hier einen vorläufigen Artikel, da es sichnur um ein einziges, von Bartsch, P. gr. XXI. p. 263, nicht beschrie-benes Blatt handelt. Es stellt die Psyche mit der Urne auf Wolkenruhend, und von Liebesgöttern umgeben vor. Links bemerkt manMerkur, und unten steht die Dedication : Clariss.'" 0 Vom 0 Vom" Fran-cisco Fossano. J'ro me in se Amore Diam""' V. D. H. 9 Z. 2 L.Br. 6 Z. 6 L. — Dieses geistreiche, fast unbekannte Blatt beschreib^R. Weigel, Kunstkatalog No. 8200» . Unter den Initialen I). P. kom-men wir auf Diamantini zurück.