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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
416
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416 DE. Nr. 1066— 1069.

verschiedenen Gallerieu und Sammlungen zerstreut. Im Museum zuAntwerpen ist ein Gemälde mit obiger Bezeichnung, welches die Werkeder Barmherzigkeit vorstellt, KiOti. Es kffiimen aber auch nochandere Gemälde mit dieser Signatur vor. Brulliot III No. 283 nenntein solches mit Christus am Kreuze nach dem Maler - Lexicon vonL. v. Winkelinann , angeblich Den. Jon. J-F in KWH bezeichnet. DieBuchstaben // F sind wohl irrig zum Monogramme verbunden. DieWerke der beiden Franz Francken könnten auch mit einander ver-wechselt werden , besonders mit der Bezeichnung I). T> i oder Do.F. Franck. und Do. Ffrank., thcils mit dem Beisatze inv. et f. Bildermit dieser Bezeichnung gehören dem jüngeren E. Erancken an. DieVorsilbe Do gab auch die Veranlassung zur Herausbildung eines Dom.Frans Franck, welcher im Cataloge der k. Pinakothek zu Münchenals der ältere bezeichnet wird. In Hcller's Monogrammen - LexiconS. 102 spuckt ein Dionysius Jonas Franz Franck in der Periode desjüngeren Franz Franckon. Die beiden Vornamen gingen nur aus denmissverstaiidenen Worten Den. Ion. , d. h. der Junge, hervor. DieKupferstiche nach Bildern der beiden Erancken sind ebenfalls nichtgenau ausgeschieden.

Der jüngere Franz Erancken wurde 1580 zu Antwerpen geboren,und arbeitete längere Zeit im Atelier seines Vaters, nämlich bis 1616,obgleich er schon 1605 freier Meister war. Von 1614—1615 bekleideteer die Stelle eines Dekan der Bruderschaft des hl. Lukas, und 1642starb er. Sein gleichnamiger Sohn war ebenfalls Maler, und somitsind zwei Franz Francken zu unterscheiden.

1066 Deodato Guinaccia, Maler von Neapel, kam in frühen Jahrennenn AT" f XTtTAP > " acu Messina, schloss sich da

~ l L' ^n!r ,,;.,n an Polidoro an, und pflanzteDEODAT. GVIN. NEAP. \ somit die Grundsätze der Rafael-

DEODAT. NEAPOLIT.P. «ch«.,8chulc fort In den Kirchen

> und Palästen der Stadt Messinasind viele Gemälde von Guinaccia, welche ganz in der Weise des ge-nannten Meisters behandelt sind. Er wird daher daselbst sehr gerühmt,und das ihm gespendete Lob ist auch nicht unverdient. Auf mehrerenGemälden findet man die gegebenen Inschriften. Deodato Neapolitanostarb nach 1580. Ein späteres Datum , als dieses kommt auf seinenBildern nicht vor. Er war schon vor 1550 thätig.

1067. J. D. Ter Portten gehört zu den wenig bekannten Kupfer-ne P Stechern, welche in der früheren Zeit des 17. Jahrhunderts

' lebten. Seinen Namen, und dann auch die Initialen V. undde P. findet man auf Blättern mit Scenen aus der Leidensgeschichtedes Herrn nach Th. Schnops, fol. Wir werden unter dem BuchstabenP. auf ihn zurückkommen.

1068. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-T) Fninh W M Co,- hunderts thätig war. Das Blatt mit dieseru. i.pijm. rr.m.jei. j nsc „ r jft ste n t eine Theaterdecoration vor,in welcher oben die Götter des Glymp eine musikalische Soiree ver-anstalten. Unten rechts und links sind Gruppen von Männer undFrauen in phantastischer Kleidung. H. 9 Z. 5 L. Br. 15 Z.

1069. Francois Deqnevauvüler, Kupferstecher, geb. zu Abbevillctj 1745 , gest. zu Paris um 1807. Einer der bessten Schüler vonue(]. j ean D au ]i e : hinterliess er eine bedeutende Anzahl von schätz-baren Blättern. Er radirto die Platten, und Hess dann vor der Ueber-arbeitung mit dem Stichel Abdrücke machen, welche die Franzosen