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hunderts in Italien bekannt, und in diese Zeit fällt auch die Copiemit dem gegebenen Zeichen. Sie ist italienischen Ursprungs, wer aberan I). de' Diacetti positiv zweifeln will, dein können wir keinen schla-genden Beweis entgegenstellen. Vasari rühmt diesen Meister alsZeichner und Goldschmied. Um 1525 gab er dem Francesco Salviatiden ersten Unterricht.
1034. Delduc, Zeichner und Formschneider, gehört zu den vielenfranzösischen Meistern, welche ihre Kräfte zur Illustration von
D" belletristischen und wissenschaftlichen Werken verwenden. Aufmehreren Holzschnitten findet man die Initialen seines Namens. Siedatiren von 1846 an.
1035. Johann Daniel Donnhäuser, Formschneider, starb zu Frank-_. _ a, furt am Main 1789 im 37. Jahre. Er arbeitete gewöhnlich^'o J für Buchhändler, und daher bestehen seine meisten Blätterin Vignetten, worunter einige malerisch behandelt sind.
1036. Dirick Diricksen, oder ein unbekannter Kupferstecher,
(Cy- welcher zu Anfang des 17. Jahrhunderts in Hamburg thätig war.-tnrfs/J Von ihm ist das Titelblatt zu Schultzens neu) augirte Chronica.Lübeck, s. a. Unten in einem Cartouche, dessen Einfassung zwei Paaresich umarmender Engel bilden, ist Schultzens Portrait mit der Ueber-schrift: Cum Deo omnia. Zu den Seiten des quadratischen Titelschildesstehen die allegorischen Figuren des Friedens und Krieges, und darüberder römische Kaiser im Ornat zwischen einem jungen König und einerKönigin. Bas Künstlerzeichen ist unten In der Einfassung des Portraits,und gegenüber, an dem gleichen Schnörkel, steht tlamh. Vgl. No. 1030.
1037. unbekannter Formscbneider, welcher um 1612 in Dillingen___ oder in Augsburg lebte. Die Initialen seines Namens findet
man auf einem schönen Blatte, welches das Wappen desBisthums Augsburg mit jenem des Bischofs Heinrich von Knöriugenvorstellt. Das Schild wird von zwei Engeln gehalten , und daruntersteht: Jlenricus V. G. Episcopus Auguslanus. Dieses Wappen ist aufder Rückseite des Über Ritualis Episcopatus Augustensis —. Dilingae1612. 4.
1038. Carl Anton Baron von Dalberg, Kunstliebhaber, radirteQ J& mehrere Blätter, welche mit einem aus U ü. bestehenden
/äC/Z/Q^ Monogramme versehen sind. Die gegebenen Buchstabenschrieb er auf Blättern seiner Sammlung ein. Vgl. No. 1025.
1039. Danker Dankerts, welcher oben unter D. I). No. 1031 ein-tj »j I r geführt ist, bezeichnete auf solche Weise einigeU. Lianen, /. jjiättßr nac }, ^ Berchem, Landschaften mit Figurenund 'filieren, qu. fol.
1040. Daniel de Bliek, Architekturmaler, war um 1650—1660 inF) O R Holland thätig. Er malte in Delft, Rotterdam u. s. w.^' ' das Innere von Kirchen in der Weise des Hendrik deVliet, welchem er aber nicht gleichkommt. Die Figuren in seinen Ge-mälden scheint manchmal Lingelbach gemalt zu haben. In den Gal-lerien zu Gotha, Schwerin &c. findet man Werke von ihm. Immerzeelberichtet nach einer handschriftlichen Aufzeichnung , dass I). de BliekAufseher der Münze in Middclburg war. Auf einigen Bildern des-selben kommen die Initialen D. 1). B. vor.