Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
389
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DBI — DBZ. Nr. 991—995. 389

Blatt mit dem Monogramme ÜB] stellt die Schlacht von Bommel imJahre 1585 vor, und bildet einen Bestandteil des Werkes von FamianStrada De bello Belgico üceudes etc. Beschrieben von Robert-Dumesnil III.p. 80. No. 176.

991. Dirk de Bray fand oben unter dem Monogramme D ß.r\T> t No. 955 bereits eine Stelle, und daher beschränken wirUjj 11V. nns j,i or Ilur au f j cne Butter, welche mit 1) B In. u'nd demMonogramme des Christoph van Sichern bezeichnet sind. Man findetbeide Zeichen auf kleinen Holzschnitten in C van Sichcm's illustrirterBibel: Biblia sacra, dat is de gehecle heylige Schriflure, bedeylt in't oudten niemc Testament. — Eersl l' Antwerpen by Jan van Moerentorf enCornelis Versthuren en nw herdruckl by Pieter Jacobsz l'aels IBM ff.,fol. Viele der in dieser seltenen Bibel vorkommenden Holzschnittesind Copien nach Blättern alter Meister. D. de Bray lieferte aberebenfalls Zeichnungen, und er dürfte selbst Platten geschnitten haben,da wir ihn als Formschneider kennen.

992. Dominique Barriere, Zeichner und Kadirer von Marseille,

1 ist bereits unter dem Monogramme D B. No. 954 undD'B1N / D£J unter den Initialen DB. No. 981 eingeführt. EinigeDB I tf . frühere Schriftsteller erkannten aber nicht den D. Bar-riere, sondern hielten einen apokryphen D. Bin fest, welcher der fran-zösischen Schule zugewiesen wurde. Der Grund des Irrthums liegt inder Bezeichnung. Der Künstler unterliess die Interpunktion, indemer O. B. In. hätte setzen sollen. Man muss also statt D. Bin: Dom.Barriere Invrnit lesen. Die obige Abbreviatur findet man auf Blätternmit Marinen, welche unter folgendem Titel erschienen: DifferenteVeves de Mer Nauires et Galeres Combattans designe et gravi au na-turel par Dominique Barriere l'rovencal. A Paris chez Antoine de PerMarchant de taille doukes cnlumineur de cartes Geographiques etc. 1646.Dieses Werk besteht aus 28 Blättern , welche in reinen Aetzdrückenohne Nummern sind. Die Abdrücke mit den Nummern sind zweiterArt. Man hatte die Platten mit dem Stichel übergangen. Die Grösseder Blätter ist ungleich. No. 1 — 24 H. 4 Z. 4 — 6 L. Br. 6 Z.7 — 10 L.; die übrigen Blätter kleiner. Robert-Dumesnil, P. gr. fraiu;.III. p. 46 ff. beschreibt sie unter No. 1 — 28.

993. Domenico Bonavera . Kupferstecher, behauptet unter denn n c Initialen D. B. bereits eine Stelle , und daher handelt esU. D. o. sich iii er nur um di e Kupferstiche mit anatomischen Vor-stellungen nach der Zeichnung von Tizian. Sie erschienen unter fol-gendem Titel : Notamie di Titiano, Dedicate All. Jll. Sig. Francesco Chi-siluri Senalore di Bologna, fol. Auf einigen Blättern stehen die Buch-staben T1D,, d. h. Titianus Inventor Delineavit.

994. Dirk van Bergen , Landschaftsmaler, geh. zu Harlem umJJ 1645, gest. 1689. Schüler von Adrian van de Velde,\/ l( e " ialtc er Landschaften mit Vieh in der Weise dieses

^-V^/OoO. Meisters, und lieferte schätzbare Werke. Nur wenigesind mit dem Monogramme bezeichnet. Zuweilen signirte er auch D. v. B.

995. D. B. Zancon, Zeichner und Maler, war in der zweiten1) lt 7 A >/ H a '* fc de 8 vor ig en Jahrhunderts thätig. Der Meister

• H.A. ael. p j (Pietro Zancon) radirte nach seiner Zeichnung denLeichnam des Herrn von den Seinigen beweint, kl. qu. 8. Die Com-I'osition ist von Luca Cangiagi, wie aus der Beischrift: Luc. Cang.inventor, erhellet.