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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
388
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oft

388 DB-DBI. Nr. 983 — 990.

983. Philipp Louis Debucourt, Maler und Kupferstecher, geb.<7*j /") zu Paris 1757, gest. 1828. Schüler von Vien, und einer/J J ") der Modekünstlcr seiner Zeit, hintcrliess er eine AnzahlC/T 'TT von Genrebildern in Ocl, meistens Costümstücke , deren

^/J CSr-^ . mit den Initialen des Namens bezeichnet sind. Diespätere Zeit widmete er der Kupferstecherkunst fast ausschliesslich.An die Gemälde reihen sich die Blätter im Farbendruck, deren eben-falls mit D B. bezeichnet sind. Viele andere Blätter sind in Aquatintaund in schwarzer Manier behandelt. Jazot trat in seine Fnssstapfen.

984. Debraine , Formschneider in Paris, gehört zu den vielenfranzösischen Künstlern, welche ihre Kräfte dein Buchhandelwidmen. Blätter von seiner Hand findet man in illustrirtenWerken. Die gegebenen Buchstaben stehen auf Holzschnittenin La gründe ville, nouveau tablean de Paris etc. 1044.

985. G. D. Backer, Stempelschneidor in Namnr, zeichnete umD HA * 7 ** — * 7 ' 5 Münzstempel mit D. ISA. Auch die Buchstabon

' G. D. B. stehen auf Geprägcn.

986. Dominique Barriere, welcher oben unter den Initialen D. B.T} ttnr Kriiln ^°' 9 ®' eingeführt ist, bezeichnete nur ein einzigesu. aai. vcuip, Blat( . mit ,i or Abbreviatur des Namens in Cursiven.Es stellt eine Fontaine vor, neben welcher links ein Kind mit demBlumenkränze steht. Von der entgegengesetzten Seite kommt ein Hundheran, und den Grund bildet eine Palissade von Blumen. Mit derDevise: MVNIT ET ORNAT. lieber der reichen Einfassung steht:INTRECCIATI. II. 5 Z. 1 L. Br. 7 Z. 5 L.

Dieses Blatt beschreibt Robert-Dumcsnil III. p. 78. No. 171.

987. Theodor de Bry scheint durch diese Buchstaben seinen_., — Namen angedeutet zu haben. Man findet sie auf Blättern mit

Vögeln auf Aesten und Baumstämmen, welche eine Folgebilden; gr. 8. Diese feinen Kupferstiche sind in der Weise der be-kannten Meister de Bry behandelt, auf einem derselben befindet sichaber die Adresse des C. Dankerts. Man schreibt diesem letzterenselbst eine Folge von 12 Blättern mit Vögeln und anderen 'f liieren zu,die Buchstaben I). B F. können sich aber nicht auf ihn beziehen.

988. Unbekannter Kupfersteeher, dessen Zeichen Brulliot I.No. 816 gibt. Nach der Angabe dieses Schriftstellers findetman es auf einem Blatte mit der Charitas , angeblich nachRafael Santi. Auf demselben Blatte ist auch noch ein zweites,

aus CBI oder I) B I bestehendes Monogramm mit der Jahrzahl 1043,worunter Brulliot den Verleger vermuthet. Wir haben dieses Blattnicht gesehen , und müssen daher auf Brulliot verweisen. Das frag-liche Zeichen ist jenes des folgenden Artikels.

989. Der unbekannte Kunsthändler, auf dessen Verlagsartikelndas gegebene Zeichen vorkommt, ist oben unter CIBNo. 244 bereits eingeführt, und wir liefern einerseitshier nur den Rückweis. Das Monogramm mit der Jahr-zahl (644 kommt auch auf dem im vorhergehendenArtikel erwähnten Blatte vor, sie scheinen aber beide

dieselben Buchstaben zu enthalten.

990. Dominique Barriere, Zeichner und Radirer, zeichnete nur eineinziges Blatt in der gegebenen Weise, öfter aber kommt dieAbbreviatur DB IN vor, wie unten zu ersehen ist. Das radirte

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