Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
228
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228 CR. Nr. 603 — 607.

der Ansicht des Rathhauses in Bamberg. Unten in Mitte des Randesdie Nadclschrift: Hei Stadhuys to Bamberg. H. 9 Z. 9 L. Breite13 Z. 2 L.

Das zweite Zeichen findet man auf der lithographirten Ansichteiner Felsenkapclle mit der Unterschrift: Unterirdische Felsen - Kapelle,wurde entdeckt auf dem Lerchenbühl am Fusse der Altenburg südlich beiBamberg am ♦. Februar llilO. H. 15 Z. Br. 10 Z. 4 L. — DiesesBlatt enthält zwei Abtheilungen. In der ersten bemerkt man imGrunde den Heiland am Kreuze, eine liegende Figur, und einen Mann,welcher die Jahrzahl 160. beim Lichte betrachtet. Rechts am Randesteht B. f. Die zweite Abtheilung stellt die mit Säulen verzierte Ca-pelle vor, in welcher verschiedene Personen, thcils mit Fackeln er-scheinen. Rechts am Rande bemerkt man das zweite Zeichen.

603. Stempel eines unbekannten'Sammlers, welcher in derm frühen Zeit des 18. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. Er

■*& bezeichnete auf solche Weise die Zeichnungen und Kupfersticheseiner Sammlung.

604. Carl Reinhardt, Zeichner und Maler von Leipzig, fandoben unter dem Monogramm C R. No. 592 eineausführliche Stelle, und es sind auch bereits jeneWerke genannt, in welchen Holzschnitte und Ori-ginal-Lithographien mit den gegebenen Zeichenvorkommen, letztere namentlich in den Düssel-dorfer Monatsblättern, in der Zeitschrift ,,Asmodi",

y / v - y u \j \J und im Wiener Figaro. Nur das zweite Zeichen,und ein ähnliches in schiefer Stellung, kommt auf Holzschnitten desBerliner Kladderadatsch von 1853 vor.

605. Unbekannter Rupferstecher, welcher um 1585 zu Florenz^»=» thätig war. Fr stach das Bildniss des Petrus Victorins für**»»)&* dessen Epistolarum l.ibri X, Orationes XIIII et Liber de LaudibusJoannae Austriacae. Florentiae töQ8, fol. Das Bildniss des Victorius,Aet. Svae LXXXVII, ist in einer architektonischen Einfassung mit derUmschrift: Quis Fingere Laudes. Wenn nicht der Kupferstecher, soist durch die Buchstaben CR doch der Zeichner oder Maler angedeutet.

606. Ki5nig Carl I. von England bediente sich zur Bezeichnung^±. der Werke seines Kunstkabincts eines Stempels, welcher in

*c5* einem Ovale die Buchstaben CR enthält, wie oben No. 594

CT3 gegeben ist. Ein zweiter Stempel besteht aus den Buch-**- Stäben CR mit der Krone darüber. Auch auf Münzgcprägcndieses Königs stehen die Initialen CR.

607. Unbekannter Formschneider, welcher um 1590 in Hessen(\ Tt, gelebt zu haben scheint. Die ersten Initialen stehen auf dem_ .p Titelholzschnittc des Adelsspiegels von Spangenberg. Schmäl-te K/. kalden 1591 , fol. Dieses Blatt stellt einen geharnischtenFeldherrn mit dem Marschallstab zu Pferd vor. Vor ihm zur Rechtensteht ein Offizier im Harnisch mit der Feldbinde über der Schulter,und links ein. Fähndrich mit ungarischer Mütze. Rechts in der Eckehinter letztcrem bemerkt man die Buchstaben CR.

Brulliot II. No. 488 macht auf einen kleinen, mittelmässigen Holz-schnitt mit C R. aufmerksam, welcher Christus am Kreuze zwischenden Mördern, und unten Maria und Johannes vorstellt. Dieses Blattgehört wahrscheinlich in ein Andachtsbuch, und dürfte von unseremMeister herrühren.