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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
227
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A

C R. Nr. 599 - 602. 227

um 1670 u. s. w. Sie sind gestochen, und einige auch in schwarzerManier ausgeführt. Geistreich geschabt ist das Brustbild eines Mannesmit Stutz- und Schnauzbart nach P. P. Rubens, 4. Es rührt wahr-scheinlich von dem älteren Romstet her. Es ist oft schwer zu be-stimmen, welchem der beiden Romstet irgend ein Blatt angehöre. Derjüngere hatte weniger Geschick.

599. Richard Cosway, Miniaturmaler, gründete um 1770 in Londonseinen Ruf. Er malte Bildnisse und mythologische Darstell-ungen, welche man als Meisterstücke ihrer Art erklärte. Vieleseiner Bilder wurden in Kupfer gestochen. Das Portrait des

Malers Paul Sandby, welches R. Dagley in Zeichnungsmanier stach,ist mit dem gegebenen Zeichen versehen, welches demnach auch aufandern Bildern des Meisters vorkommen dürfte. Sandby's Portraitfindet man in folgendem Werke : Library of the /ine arts 11. London1031. — R. Cosway starb um 1810.

600. Joseph Carl Roettiers, Medailleur, geh. zu Paris 1691, sollnach Brulliot 1. No. 1443 Schaumünzen mit diesem Zeichen ver-sehen haben. Der genannte Schriftsteller beruft sich auf'Köhler's

Münzbelustigungen XX. S. 347 No. 8, F. W. A. Schlickeysen , Er-klärung der Abkürzungen auf Münzen &c, scheint aber kein Werkmit dem gegebenen Monogramme zu kennen, da er S. 80 u. 149 nurvon der Signatur C. R. und /. C. R. spricht.

601. Rembrandt van Rhyn, über welchen wir unter dem Mono-Q , gramm HR. und Rt. ausführlich handeln werden, bediente sich"L 3 der gegebenen Zeichen nur auf sehr wenigen Blättern. SieW/'jf bestehen nur scheinbar aus den Buchstaben C R , indem derKünstler sich kein C gedacht haben kann. Es ist nur ein R mit einemwillkürlichen Zuge von unten auf anzunehmen. Das erste Zeichenfindet man auf einem Blatte, welches wir unter den von Bartsch be-schriebenen Radirungen nicht herausfinden konnten. Es gibt das Brust-bild eines Mannes im Mantel mit Pelzkragen nach links gewendet, vonwoher das Licht entgegcnfällt, so dass die stark nach dem kahlenScheitel gehende Stirne mit den Falten des Ernstes, die vorstehendenBackenknochen, der fein geschnittene Mund, das etwas zurückgezogeneKinn und das gerade vor sich hinblickendc Auge vom Lichte getroffenwerden, und die linke Seite des Gesichtes von den Backenknochen abbeschattet ist. Das Monogramm mit 1033 steht oben ziemlich in derMitte. H. 3 Z. 1 L. Br. 2 Z. 8% L.

Das zweite Zeichen mit 1635 bemerkt man links oben auf einemBlatte mit dem Brustbilde eines Rattenfängers in Profil nach rechts.Er hat einen Struppigen Bart, und eine hohe, mit Pelz verbrämteMütze, unter welcher das kahle Hinterhaupt hervorschaut. Der Manuhält eine Stange aufrecht, an deren Spitze eine todte Ratte hängt.H. 1 Z. 4 L. Br. 1 Z. 2V 2 L.

Diese zwei Blätter sind sehr selten, und sie scheinen weder vonBartsch, noch von Chev. Claussin gekannt zu seyn. Die Kunde davonverdanken wir dem Hrn. Baron v. Löffelholz in Wallerstcin.

602. Friedrich Carl Rupprecht, Maler, Radirer und Formschneider,0 (■ in Bamberg (1779-1831), wurde bereits oben unter dem Mono-

^pt>' gramme CFll No. 50 eingeführt, und daher dient dieser Ar-W". tikel nur zur Ergänzung des früheren. Man findet die ge-gebenen Zeichen auf etlichen Radirungen von Rupprecht's Hand. Daserste Monogramm, mit der Jahrzahl 1019, steht auf einem Blatte mit

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