Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
171
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CMA— OME. Nr. 433—439. 171

433. Christian Maler, Medailleur, zeichnete gewöhnlich CM.,r MAI u "d desswegun ist oben unter diesen Buchstaben No. 413Li. MAL. ü j )er jj ln g e h.. ui (ipit. Mit der Abbreviatur des Namens ken-nen wir eine schone ovale Medaille mit dem Brustbilde des Chitr-fürsten Maximilian I. von Bayern. Auf dem Revers ist ein Schwertund ein Lorbeerzweig gravirt, mit der Legende: l'ukrum CtarescereUlroque.

434. C M. Bedet, Zeichner und Badircr, war um 1760 thätig,^-v wahrscheinlich in Paris. Brulliot I. No. 840 u. II. No. 462

QjÄ/A theilt die gegebenen Buchstaben* mit, er hatte aber keinBlatt mit denselben gesehen. Er spricht nur von einemC" Af 9\ unbekannten Maler, nach welchem F. de Banlarniais ge-L-^ro i^o» stoc j lcn ]lat j). ig erste Zeichen, mit der Jahrzahl 1701,findet man auf einem radirten Blatte, welches eine Verzierung imBoccocogeschmacke vorstellt, qu. fol. Es gehört zu einer Folge vonBlättern mit Ornamenten, Mustern zu Prachtwägen, Meubeln &c. inverschiedenem Formate. Der Kupferstecher F. de Baularmais istuns unbekannt.

435. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 17. Jahrhundertrt TA <7\ r gelebt zu haben scheint. Man findet ein Blatt von(ry v Lv3 j &C- ■ geiner Hand, welches zwar von geringem Werthe ist,aber doch der kirchlich - polemischen Darstellung wegen Beachtungfinden dürfte. GrafTöekcIy steht mit einem geöffneten Buche zwischenDr. M. Luther und einem Jesuiten. Ueher letzterem schwebt derTeufel mit einer Geissei, und auf dem Zettel in seiner Rechten steht:CRUCIFIGE. Der von links herabschwebende Engel hält eine Kroneüber Töckely's Haupt, und aus seinem Munde geht das Wort HOSIANA.Ueber den Köpfen der Figuren sind fliegende Zettel mit, Sprüchen,und im Unterrande stehen in zwei Columnen Verse: Das Lehr wr-kehrte Pfuffen - Heer \ Verfolget des l.ulheri Uhr etc. H. 0 Z. 3 L.Br. 5 Z. 2 L.

Graf Emmerich von Töckely, welcher die Deutschen und die Pa-pisten in gleichem Grade hasste, starb 1705. Der ihn verherrlichendeKupferstecher war vermuthlich ein Ungar.

436. Rev. Clayton Mordaunt Cracherode, Kunstsammler in London,• bediente sich zur Bezeichnung der Stiche und Zeichnungen,

welche er bewahrte, eines Stempels, und scheint auch dieBuchstaben C M C eingeschrieben zu haben. Seine SammlungC-M C wurde zerstreut.

437. Christian Maler bezeichnete auf solche Weise einige Me-C m c P daillen. Wir haben oben unter CM. No. 413

C m' C PB.1V. GAE. Jr" . ih , n £ eh . an<lelt > «nd enthalten uns daherhier jeder wettern Angabe.

438. Carlo Mariotti lieferte viele Zeichnungen zu den VignettenC M I) uml ll,1( 'S' orisdl(;n Figuren, welche in Oesare Ripa's Irono-

■ • • logia, Perugia *704, vorkommen. Sie sind von CarloGrandi radirt, und mit den Initialen C M. D. bezeichnet.

439. Cornelius Matsys soll durch diese. Zeichen seineu Namen^ _ n angedeutet haben. Wir haben über diesen Künst-VDmE, 6W vM? ,er oben mlt(!r dein Monogramm CMA. No. 432

7 *" J '" £ w ausführlich gehandelt, konnten uns aber nichtüberzeugen, dass auch das gegebene Zeichen ihm angehöre. Er scheint