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128 CL. Nr. 344 — 345.
4 — 9. Einige Blätter mit Abbildungen von Feuerwerken bei Ge-legenheit der Festlichkeiten bei der Wahl Ferdinand III. zum römi-schen Könige, beschrieben von Robert-Dumesnil No. 28 — 38. II. 6 Z.10 L. bis 7 Z. 1 L. lir. 4 Z. 11 Ii. bis 5 Z. 1 L.
4) [II. - D. 28] Ansicht einer Fontaine mit Neptun. An der Basedes Monuments C L. Im unteren Rande: Li fuochi dell' Ecc." 10 Sig rMarchete di Castel Itodrigo Ambasciadore della Manila Catolica nell' elec-cione di Ferdinando Tcrzo — MC.XXXVII.
Im ersten, sehr seltenen Drucke fehlt die Adresse des Gio. Do-menico Itossi.
5) [K.-D. 30] Atlas mit dem Himmelsglobus. Links unten C L.
6) [R.-D. 32] Ein viereckiger Thurm mit allegorischen Figuren.Rechts am Fusse der ersten, sich an den Thurm schlicssendenBastion CL.
7) [R. -I). 35] Ein runder Thurm mit Bastionen, und der Reiter-statue des römischen Königs. Unten an der ersten Bastion links C /..
8) [R.-D. 36] Ein viereckiger Thurm, auf welchem Figuren mitKönigskronen stehen. In der Mitte unten C L.
9) [R.-D. 38] Ansicht eines Platzes in Rom, auf welchem dieReiterstatue des Königs errichtet ist. Die Garden defilircn, und dasVolk drängt sich zum Fest. Links unten im Rande C L.
344. Unbekannter Formschneider, welcher um 1560 in Deutsch-land lebte. Bartsch P. gr. IX. p. 435 kennt nur ein einzigesBlatt von ihm, welches die Erscheinung des hl. Geistes vor-stellt. Unten am Piedestal einer Säule stehen die Initialen mit
dem Messerchen. H. 9 Z. 5 L. Br. 6 Z. 3 L.
Das oben No. 319 gegebene Monogramm C L mit der Jahrzahl 1562scheint denselben Künstler anzudeuten.
345. Kein Künstlerzeichen, sondern eine der vier Figuren auseinem italienischen Rebus bringen wir hier nach
jj dem Vorgange von Christ, Heller und Brulliot.Die Initialen C L könnten aber für jene des Ver-. C Ii fertigem der Blätter genommen werden, auf wcl-^^ 11 cheu der Rebus gestochen ist. Christ, Monogr.-
Erklärung S. 402, verfiel wirklich auf Luca Ciamberlano , dessen ausCL bestehendes Monogramm oben No. 323 gegeben ist. Die Stellungder Buchstaben wollte ihm aber für diesen Künstler doch nicht rechtpassen, und daher componirte er aus dem Rebus mit Hülfe der Ini-tialen den sonderbaren Satz : Artigli Coscia Colioloro. Die erste Figurlinks ist aus Klauen von Thieren gebildet, man muss aber statt UgneOgni lesen. Die zweite Figur bildet einen menschlichen Schenkel,Coscia, die dritte Figur, wie oben gegeben, eine Weinflasche, worindas Wort Vino liegt. Rechts sind Münzen aufgehäuft, so dass L'orogelesen werden muss. Der ganze Rebus drückt daher das Sprüchwortaus: Ogni cosa vince l'oro. In dem Worte Coscia liegt eine Zwei-deutigkeit , welche aus der Vorstellung des Blattes hervorgeht. Eszeigt einen alten Mann, welcher aus seiner Börse Geld nimmt, umsich die Gunst eines Mädchens zu erkaufen. Letzteres sträubt sichnämlich gegen die Zumuthungen des Wüstlings. Rechts steht Amorauf dem Bette, und bricht den Bogen entzwei. Unten im Rande istder Rebus eingestochen. Bartsch P. gr. XVIII. p. 102 No. 114 schreibtdieses sehr seltene Blatt dem Agostino Carracci zu. Man findet aucheine Copie mit demselben Rebus, sie ist aber kleiner. Das Originalist 7 Z. 4 L. im Bilde hoch, und der Rand nimmt 5 L. ein. Br. 6 Z.