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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
41
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CH. Nr. 107. 41

vorkommt. Diese Bemerkung ist der neuen Ausgabe fies Catalogue, duMvseed'Anvers 11101 p, 39 beigefügt, man kann aber kein Gewichtdarauf legen, da Cornelis Ilorebout als Maler unbekannt ist. Das/rieben ist so gar klein, dass es wohl auch (• II gelesen werden kann,oder ursprünglich gewesen seyn mag. Es bindert daher niehts, dasMonogramm auf Gerhard llore'bont zu deuten, dessen köstliche Minia-turen grosse Verwandtschaft mit den Bildern Memling's /eigen. Wennmm wie wahrscheinlich, das Diptychon wirklich von Horebout gemaltim, dann steht er nicht allein als lllumiiiist unerreicht da, sondern esgeimlirt ihm auch als Oelmaler seiner Zeit der Kranz. Das genanntev\crk befand sich in der Abtei Dunes-lez-Brugos, und der letzte Abt.fllOUMu de lloovore, trat es 1827 dem M. van Ertborn ab. Früher«•« «an dieses Diptychon für ein eonstatirtes Werk des Hans Hcm-1mg oder Meinung.

Zwei kleine Bilder von miniaturartiger Ausführung in Oel,

und von unbeschreiblichem Reize, befinden sich seit kurzer Zeit

Lw^i ," \ Auspizien des Königs Maximilian 11. in München

nril si n, '. ; '- v "'; ,s< ' hn » National-Museum. Das eine dieser Ge-

abe kU die Mana mit dem Kinde in, (Jürtelstücke vor, ersterc

lieh „,'," »um "'"' braunem fliegenden Haare, letzteres

o W ,1 ." C: "•" I 16 M,1M, •'' siHl anschmiegend. Der leichte

feiÄfrW re ; ;, .'. , V n "' "»■»«*•» Farbe »chattfrt, und hebt dieJf " ' '"»•"V"' 1 jodeten Figuren im vollen Lichte ab.

er en t^n 1? i ni ' a1 , 1 '!' 5?™^ In 0o1 vol '™<ien, und nur ein Meister

In ek v .T A \ k lT™. KhI>t(!n f ' i,lcn Bolohia wunderbaren Aus-druck verleihen. In Müncb,,, halt, mal dieses Bikkhen für Hemüng'a

werk oder wenigstens ittr jenes ein« eminenten Schülers desselben.

ist „ T "r. , ' - WilS ' 1,U ' ch " in ' z, ' n '"''"■'' (i - Horeb*Ut bekannt

Das XL "S^Vl st ' mnle "' " ,,d wci -' le » dabei sicher nicht irren,schied ds ii ?*&* G T' ,ls ""' (k m dipsw » BIMehM stell, den Ab-el bo \ewnn.H \ W™" ,4« M ', ,tt0r VOr ' ln '"*''' " : '» st 8**™ ^~

ne,i„T, k ° r fe Mch S H,,ml > " ml Maria steht, mit Thrä-

m hl „e T! f" T |al § a S 1 Händen vor ihm. Christus erscheintKh> In 1 u •' 4 ?£2l ,u ^ e m "' etwaa ««»'ergeht, als jene desvo e™n f„ Mnna -A ] 1C < '"' 1,, '° Siml von ™»<l«barer Feinheit, unddieseftf S* A " 8druck «- ■ beiden Gemälden ist die eine undaicsel.e Hand zu erkennen, und da sie oben abiicrundet sind so

D?e VoAanTenen 6 IXaTZ^Tz^I TT'- **»&**»•grosse Meis^ÄSSi > J^ &?%£*&ten grossen Buchstaben f. fc, we!cW »ohl Jesus Maianelt ,!«,,.;Mcmhng bedeuten, wie man glauben wollte. Im bayerischen ffi"Museum befindet sich auch ein auf Pergament gescSenes 3mMiniaturen verziertes Gebetbuch in gr. 8., als dessen ehe, cs.tzcrm die Herzogin Anna von,Bayern, Tochter des Kaisers Ferdlnand I. , angegeben .st. Die Handschrift kann für dise Fürstin...cht ausgeführt worden seyn, da sie 1528 geboren wurde Schriftund Bilderschmuck deuten auf die Zeit v ,„ 1515^ 520letzterer kann daher ...cht, von Mcn.ling herrühren, wie Einigeglauben wollen. Wir können nur ür Horehbut stimmen, da diesernach Harzen in die Fumsttpfen jenes Meisters trat. Die Minin-™£\ * lld ™n derselben Iland, welche die beiden Oelhildchen ge-malt hat. Der Abschied Christi von der Mutter wiederholt sich fastgleich im Horarium der Anna von Österreich, welche als Gemahlindes Herzogs Albert V. im Jahre 1580 starb