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PF. Nr. 2934-2938.
Rom. de Saxis quibusdam, opera — D.Hermetis SchallauaerH^O-
Bartsch kannte dieses Werk nicht, wir haben es aber im Artikel desLautensack erwähnt, da jedes der Blätter das Monogramm des genanntenKünstlers trägt. Das obige Monogramm, welches aus B F zu bestehenscheint, deutet wohl den Zeichner der Denksteine an, da die Behand-lung der Nadel von jenen Blättern Lautensack's, welche er nach eignerZeichnung radirte, so sehr abweicht, dass man die Betheiligung diesesKünstlers kaum beweisen könnte, wenn er nicht sein Zeichen ange-bracht hätte. •
Das Monogramm des muthmasslichen Zeichners B F ist sehr flüchtigradirt, und die darüber gelegten Kreuzschraffirungen vermindern dieDeutlichkeit.
2934. Friedrich Preller, Landschaftsmaler und Radirer, ist unter_, dem Monogramm FP II. Nr. 2330 eingeführt, und
mf. KTT/83Z. wir haben auch bemerkt, dass die gegebenen Zeiche«' - ' auf ein paar radirten Blättern desselben vorkommen-
Das Verzeichniss ist dem Hauptartikel beigefügt. Das erste Zeichenfindet man auf einer Radirung nach dem Temperagemälde im gross-herzoglichon Schlosse zu Weimar. Hüon ist gefesselt an den Baumgelehnt, von welchem ihn nur Obcron's Macht erlösen kann. Linksnach unten in der baumreichen Landschaft bemerkt man das Mono-gramm. H. !> Z. 10 L. und 9 L. Rand. Br. 3 Z. 9 L. Dieses schöneBlatt kommt einzeln, und in Weimars Album zur vierten Säcularfeiefder Buchdruckerkunst 1840 vor. Auch das zweite Zeichen kommt aufRadirungen dieses Meisters vor, zuweilen aber in Verbindung mit demNamen.
2935. Peter Flötner von Nürnberg war nach Neudörffer Bildhauer
und Zeichner, dieser Schriftstelle*'
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sagt aber nicht, dass er zugleichauch mit der Technik der Forffl-schneidekunst sich befasst habe.Paul Behaim wusste, dass dieHolzschnitte mit P. F. und denverschiedenen Werkzeugen fü rHolzschnitzer dem Peter Flötnerangehören, Sandrart ist aber de*erste, welcher den Bildhauer auchzum Formschneider macht. Her'v. Derschau besass eine hand-schriftliche Aufzeichnung v ° nSandrart, welche 1806 mit ver-schiedenen Kunstsachen verlorenging. Der Name dos Meisterskommt auf keinem Holzschliff 6vor. Auch auf Zeichnungen f'S^er nur die Initialen bei. I" *£kgl. Kupferstichsammlung zu Berlin sind zwei Zeichnungen, welch"J. v. Hefner-Alteneck auf Taf. 62 u. 68 in : Kunstwerke und Gerain-Schäften des Mittelalters und der Renaissance in Abbildung g' 1 ' 1 'Die eine stellt eine tragbare Orgel, die andere einen reich verzierte'Sessel vor. In der Heinlein'schen Sammlung zu Nürnberg waI \*j! gkleines Basrelief in Holz, welches den Hirten Paris vorstellt, cbenfali'mit P. F. bezeichnet. Neudörffer sagt, dass Flötner gewaltig wa ^. I ukleinen Dingen, und dessen „Lust und tägliche Arbeit" vornehm^