PF Nr. 2928—2933. 873
j* Museum zu Berlin ist ein Bild mit diesem Namen. Es stellt'-'"ristus im Grabe mit zwei Engeln vor. Den Hintergrund bildete,t >e felsige Landschaft.
2928. Francesco Rubiales, der Schüler des Polidoro da Caldara,
3_. soll durch dieses Zeichen seinen Namen angedeutet haben.Sig. L. Vescovali in Rom besitzt ein Gemälde mit der Kreuz-\~~* abnehmung nach der Zeichnung von Rafael im Museum zu*■ V Neapel. Dieses Bild hat di» Inschrift:
VI.
FRA. AD.
MD. XX. VI.
*V n( l dann folgt das Monogramm. Vgl. über dieses Werk W. Stirling,
Annales of Spain. London UMfi p. 183.
2929. Peter Jalhea Furnins, Zeichner und Kupferstecher, istSn ts bereits unter F P II. Nr. 2327 eingeführt, und wir ver-
•fciJ?lSJ2. weisen auf jenen Artikel. Das Monogramm findet man, mit und ohne Jahrzahl auf Kupferstichen nach M.Heems-
erk, p. Breughol, M.deVos, M.Coxcis, J. Stradanus und nach eigenen*Mcnnungen.
2930. Pietro Francesco Alberti, Maler und Radirer, geb. zury Borgo San Scpolcro 1384, gest. 1(538, wird von Bartsch
*1\'- R v/^ XVII. p. 313 nur mit einem einzigen Blatte bedacht,n ^-/ v -**- V / ^ welches eine Akademie der Maler vorstellt. H. 18 Z.5 r - 19 Z. 6 L. Andere Blätter schreibt lirulliot I. 377 dem Pietro* a ccini zu, und wir haben sie mit einigen vermehrt (II. Nr. 2324)el) eiifaii 8 muthmasslich dem P. Faccini beigelegt, doch nicht ohne?fnehliche Bedenken zu äussern. Alle diese Radirungen sind vonJj'etro Francesco Alberti. Die beiden ersten Zeichen findet man auf, e n II. Nr. 2324 beschriebeneu Blättern Nr. 3, 5 und (i, und es wirdSlc n auch noch auf anderen Radirungen wiederholen. Das dritte Mono-ßramm, in welchem A deutlich angedeutet ist, findet man auf einemblatte mit sechs scherzenden Amoretten in einer Landschaft, qu. 16.
2931. Francds Perrier, Maler und Radirer, ist II. Nr. 2326
eingeführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Ein ähnlichesZeichen haben wir auch II. Nr. 2323 und 2328 gegeben.
2932. Peter Jalhea Fnrnius, oder ein unbekannter Radirer ausJp der Zeit von 13H0. Man findet dieses Zeichen rechts unten am
Rande einer schön und tloissig radirten Landschaft mit schlanken,*enig belaubten Bäumen. Links im Mittelgrunde stehen Häuser unterRäumen, und auf dem Berge erhebt sich eine Kirche. Rechts sieht? an grössere Häuser zwischen Bäumen, deren Gipfel bis an die obereLini e reicht. Vom Vorgrunde nach den grösseren Gebäuden zu leitetCln Mann zwei mit Sänften bcladene geschmückte Pferde, und weiternach rechts vorn tragen Männer Bütten den Hügel hinan. Links unten«eht die Jahrzahl 1380, und somit könnte Peter Jalhea Furnius dasi^ att radirt haben. Wir hätten demnach eine abweichende Form desSonogramms desselben. II. 6 Z. 1 L. Br. 9 Z. 11 L.
2933. Unbekannter Zeichner. Ein solches Zeichen fand Börnerauf dem sechsten jener Blätter des II. S. Lautensack, welche
vyu z u Wien aufgefundene römische Denksteine abbilden, und infolgendem Werke vorkommen: Exempla aliquot S- vetustatis
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