Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
872
Einzelbild herunterladen
 

872 PE. Nr. 2923-2927.

arbeitet hat. Die Chronik des Carthäusers Michael Mörkens kennt nureinen Meister Christoph, welcher von P. Christus oder Christophsensicher zu unterscheiden ist. Im Museum zu Berlin ist das Bildnisseines jungen Mädchens aus der Familie Talbot. Der abhanden g e "kommcne Rahmen soll die Aufschrift gehabt haben : Opus Pelri Chri'stophori, auf anderen Bildern nennt sich der Meister Peter Christoph

oder vielmehr Cristus, da das Monogramm XPR diesen Namen bedeu-tet. Er würde sich auch in Cöln Peter Cristus oder Christus g e *nannt haben, Mörkens kannte aber nur einen Christophorus.

Nach Crowe und Cavalcaselle sind die ersten Werke des P. Cristussehr schön, und die letzten die schwächlichsten, indem er mit deökölnischen Malern Rückschritte gemacht haben soll. Er steht im Co-lorit und in der Zeichnung unter Hubert van Eyck, und hat nicht dasGefühl und die Lebhaftigkeit des Jan van Eyck. Sein Colorit ist ohneGlanz und nüchtern. Später unterlag er dem Einflüsse der Cölnische 0Schule, mehr jener des Meisters des Dombildes (Stephan) als des ed-len und graziösen "Wilhelm. Ausser dem Bilde im Museum zu Frank-furt und jenem des Banquiers Oppenheim nennen wir noch vier Gemäldeim Museum zu Madrid: die Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christ'und Anbetung der Könige, jede Darstellung unter einem gothisebe 11Bogen. Im Museum zu Berlin sind zwei Altarflügel: die Verkündi-gung Maria und Geburt Christi übereinander und das jüngste Gericb'

mit vielen Figuren, bezeichnet: Petrus. XPR. Me. Fecit Anno D°~mini (452. Im Museum zu Madrid wird das Bild einer auf dem Sopb*sitzenden Madonna dem J. van Eyck zugesehrieben. Es hat die b e 'schädigte Inschrift: Anno mille no C. qualer X'" et 0 hii fecit. D& sBild des hl. Hieronymus aus der Gallerie Ertborn ist jetzt im MuseUB 1zu Antwerpen.

2923. Peter Isselburg, Kupferstecher von Cöln, bezeichnetePpfr U Cn\ filr 1fi2fl a"f solche Weise das Bildniss destetr. is. UM. Laie. lb^U. Für3tI)i8chofs Gottfried von Ascb-

hausen von Bamberg. Oval mit Wappen in den Ecken. H. 12 #•Br. 10 Z. 8 L.

Dieses schöne Blatt kommt selten vor.

2924. Pietro Conte Rotari radirte nach Anton Balestra ejoPpfr Knt inr Blatt, welches die drei Engel vor Abraham vorstelltr«.ir. noi. iac. unJ dio Abbreviatur des Namens trägt, kl. qu. 4-

2925. Pietro Santo Bartoli ist durch viele Blätter nach antike 0u iw C Pop« c «i In Malereien und anderen Werken bekannt-reir. S. «an. scuip. Auf einigcn kommt die Abbreviatur des

Namens vor.

2926. Pietro Antonio von Parma gehört zu den wenig bekan«-D«t„..o *„< i>... . Ui:_ ten Malern, welche um 1U25 in R 0 *

Petrus Anl. Parm. dehn. lcbtcn Jo ' hann Friodrich Gfe „ter

stach nach ihm den Tod des hl. Joseph, oben mit der hl. Dreien 11 »keit in einer Glorie von Engeln. Links unten: Romae 1627. PeH' uAnl. Parmen delin. Im Rande: Refugium Agonizantium. H. 14*"9 L , iir. 10 Z. 3 L.

2927. Pietro Maria Pennachi, Historienmaler von Treviso, derPETRVS. MARFA Schüler des Gio. Bellini, blühte um iM*. ''TABincirk n ' der Cathedrale zu Treviso ist eine Mado»»1AKV1MU. F. in der 6 i orie m i t dj eser Inschrift. Aue