N. Nr. 2298—2303. 723
*>« Blatt blieb ibm unbekannt. Es stellt einen sitzenden Mann vor,*9lcher mit der linken Hand die reebte der vor ihm stehenden weinen-(l "" Dame erfasst. II. 4 Z. 9 L. Br. B Z. 0 L.
6298. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des17. Jahrhunderts in Italien gelebt hat. Wir kennen kein Ge-
mälde von seiner Hand, das radirte Blatt mit diesem Buch-~ ' ' stallen deutet aber wenigstens auf einen sclbstständigcn Zeichner.^ 3 stellt den Diogenes vor, wie er den Alexander bittet, ihm aus der«fonne zu gehen, kl. fol.
2299. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte.Jy-.ß des 17. Jahrhunderts in Nürnberg tliätig war. Man findet einr Bildniss in Oval mit der Umschrift: Jacob Sebald Ludwig,
Kollegen der Schule bei St. Lorenz in Nürnberg und Cantor angenannter Kirche, geb. i. J. 1610, gestorben i. j. 1068. Das Oval"nt de m Brustbilde ruht anf einem Sockel an der Mauer, und amwsteren steht: Seelig sind die in den Herrn sterben von nun an.A Poc ;/ f . e. 13, 8.
, Von diesem Bildnisse finden sich Abdrücke vor der Schrift, soJ'n 0S! . vor "'''■' gestochen zu seyn scheint. In diesem Jahre wurde
°n] die Platte retoaebirt, bei welcher Gelegenheit das Todesjahr und,p[ Bibelspruch eingestochen wurden. Hechts im Unterrande ist das
Plenen des Stechers, und links sieht man die Buchstaben G I S.
'300. Nikolaus de Bruyn, Kupferstecher, der Sohn des Abrahamkf rj de Bruyn, fügte auf etlichen kleinen Blättern mit biblischen• J ' ' Darstellungen den Buchstaben A'. bei. Dieser Künstler zeich-■«« amh yy K, IS. d. b. f. und N de B. f.
*<IUl. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Ende destyfedt m. Jahrhunderts in Antwerpen gelebt zu haben scheint. In
in R' dem Werke von//»er. iYfl^'.v: Adnotaliones et Medilationes" ttangelia —. Antverpiae 1503, ist ein Blatt mit dieser Bezeich-
j "ig, Christus vorstellend, wie er auf einer Anhöhe im Kreise seiner"»gor lehrt. Dieses Blatt ist wahrscheinlich von Peter Nagel.
"302. Johann Andreas Benjamin Nothnagel, Maler und Badircr,
-' / V J\t -F hr r goh - ,/M Buoh am For9t ,7:i!) ' ,ioss sich 1747 zu
t ' v tJ/ l/ ^^/ Frankfurt a. M. nieder, und malte da neben demUjv, grossartigen Betriebe einer Tapetenfabrik kleine
deut i"" f ' 0si '' ima<, 'kf! des I). Teniers, und hintcrliess auch eine bc-Kiii °i"i Allz:l11 ' radirter Blätter in Rembrandt'S Weise, welche imHuri < !"'' ( ' xi '' on beschrieben sind. Der Künstler fügte häufig denaus 1 * , N - f- 0(lor /'"'■• mit der -Tahrzahl bei. Die Blätter datirenvon o'- !t von 17(i *— 1 77(i, und stellen meistens Köpfo und Büstenhlatt ■ ri0 " tnlrn , und Figuren im Geschmacke Ostade's vor. Sein Haupt-8 , '« *o Befreiung Petri durch den Engel. No. f. 1772. II. !i Z.
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««nnage] starb zu Ftwikrurt a. M. 180*.
2301
»• Hendrik Naiwjncx, Landschaftsmaler und ftadirer, stammt
Jy j- wahrscheinlich aus Schponhoven, wie wir schon im Künstlcr-
j-eo Lexicon angegeben haben. In Brandt's Historie der Re-
1019 , 1T1 j l". 1 "'" 1 ''' werden Anton, Jakob und Tanncekcn Naouwinx
Öohoonhi» ills handelnd« Personen bei den Beugtem sbandeln in
dass (i P ? V( '!' em 6efohrt, und die niederländischen Schriftsteller glauben,
c »ic oder der andere der Vater unseres Künstlers gewesen.
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