N. Nr. 2291—2293. 721
"291. Nathanael Schröder, ein Danziger Patrizier und RitterN.j^feo ^ es Ordens vom hl. Marcus, radirte einige Blätter, und'5*^>- befasste sich auch mit der Schabkunst, brachte es abernicht über die Mittelmässigkeit. Diese Versuche fallen um 1660-1070,und 1685 starb der phantasiereiche Patrizier. Graf Leon de Laborde(Histoire de la gravure en maniire noire p. 227) erwähnt ein Schab-blatt mit seinem Namen, und sechs radirte und gestochene Blätter be-schreibt J. v. Swykowski in Naumann's Archiv für dio zeichnendenKünste I. S. 146 ff. Auf einigen Blättern kommt der Name vor, nure |ne reiche allegorische Darstellung auf die Schicksale aus dem Leben"mes Danziger Kaufherrn, im Eingange „die Hochzeit des Gottfried««gger" genannt, trägt obiges Zeichen. Die Beschreibung würde einekeite erfordern, und wir verweisen daher auf das Archiv. Das Blattlst 7% Z. hoch, und SV, Z. breit.
«292. Unbekannter Formschneider, welcher zu Anfang des
]A ~ 16- Jahrhunderts in Venedig lebte. Blätter von seiner Hand
- ,'J 1 findet man in folgendem Werke: Accipe Studiose Lector P.
"'«« Metamorphosin cuy luculentissimis Raphaelis Rhegii enar-
oitonibus: quibus plurima adscripla sunt: que in exemplaribus
ntea impressis non inteniunlur —. Veneliis, G. de Rusconibus
,,' j0 '') fol. Die 60 Holzschnitte dieses Werkes sind von verschiedenen
.. """schneidern, wohl nach Zeichnungen des Bencdetto Montagna ge-
Ie "igt. Es wurden Bordüren angewandt. II. 3 Z. 4 L. Br. 5 Z. 2 L.
7 ii' Meleager tödtet den Calidonischen Eber. Links unten das
2) Orpheus und Euridice. Links unten das Zeichen.
•*) Meleager und Atalante. Links unten in der Ecke der Initial.
4y Iphis vor der Thüro der Anaxarete erhängt. Rechts unten N.
») Romulus und Remus. Rechts unten das Zeichen.
"»»3. Medailleure und Münzmeister, welche N zeichneten, nenntJf_ Schlickeysen; dieser Initial kann sich aber auch auf Länderder h •"' <1 Städte, un( l auf Münzstätten beziehen. Mit den Münzenkom ' on französischen Kaiser Napoleon wird man nicht in ZweifeliV* minen ' Auf norwegischen mittelalterlichen Münzen bedeutet Nöst 0 . s (Dronthcim), auf ungarischen Nagybania (Neustadt), auf^MH'roichischcn Neustadt, auf französischen' Münzen von 1539—1795hu i *' auf englischen aus dem 15. und dem Ende des 17. Jahr-hiil'i rts Normich, auf oberpfälzischen aus dem 16. und 17. Jahr-
uiert Neuburg, auf Münzen der Stände des fränkischen Kreisesftf'-rir' 1 ' aut Befiel 1 königsteinischen und stolbcrgischen Münzen»Ich < n i en > auf Münzen dpr Herzoge von Bretagne Nantes, aufJlnn 8 Kippermünsen Naumburg, auf Sachsen - altenbnrgischen
"w" 1 Mobitz, und auf hohenlohe'schen Münzen Neuenstein.:jj.yris, französischer Stempelschneider, arbeitete 1675—1695.Wrr i ? ger ferti ß te den Medaillon mit dem Bildnisse der HelenaI)«m Oornaro mit der Muschel auf dem Meere. Diese gelehrte
ttm e starb 1684.in \a °, rg Fr iedrich Nürnberger, Stempelschneider und Münzmeister
Nürnberg 1682-1724.neiapmvi Gottlieb Nürnberger, der Sohn, wurde 1709 dem Vater
b "'(Inet, und 1721 zum Münzmeister ernannt Starb 1743.«eudorf, Wardein in Oldenburg 1761-1768.g est; J0J? 11 Jakob Neuss, Stcmpelschnrider in Augsburg, geb. 1770,Hartm„ü \ a Dio Medaille auf die «0jährige Ehe des Georg Adam
M ann 18 28 ist N. gezeichnet.
"«"»ogrammi.ten Bd. IV. 46