MS. Nr. 2160—2101. 683
2160. Moria von Schwind, der berühmte Male» und Professor•^I«.S V teL- M V a " der Akademie in München, ist im dritten Bande*i. (u ' " ' No. I ()(!() unter einem Snglrten Zeichen eingeführt,
' '■'>> • 185o- wir haben uns aber über Ihn so weit verbreitet,dass hier nur ein Nachtrag zu dem früheren Artikel folgt Die erstenlaitialen finden wir auf einem von Heinrich Neuer geschnittenen Blatte,welches den Eulenspiegel zu Pferd vorstellt. Die Zeichnung stammtai )s dein Jahre 1898. Die «weiten Buchstaben stehen auf einem schönenBilderbogen im Verlage von Sehneider und Braun In München. Schwindniiistrirte das Gedicht: Der Binaieäel, M. Auf einem sein' schönenBilderbogen, der gestiefelte Itairr betitelt, fügte der Künstler den
«amen mit derJahrzabl 1850 bei. Die dritten Initialen findet man auf
einem Holzschnitte in Geringswald's Deutscher Geschiebte in Bildern.
Dieses Blatt stellt die Krönung des Kaiser; Carl des Grossen vor.
2161. Medailleure und HliinzmeLsler, welche auf Stempeln dieM. S \f e 1 Initialen des Namens beifügten. Die Buchstaben könnenM ^ v ' ! sich aber auch auf Münzst&nde beziehen, und den Werth
0l * ■ J andeuten. Sclilickeyseti gebt darauf ein. ist aber nichtSchöpfend.
Matthäus Schaffer, Medailleur, war um 1880—1890 in Nürnberg
thfttig. Die Medaillen mit, den Bildnissen von Sebastian Welser, Martin
J'ünizintf, Gabriel Nütze], Sebastian Haller von Hallerstein, Caspar
Zimmer u. A. sind Hl. S. gezeichnet. Audi eine I'ortraitinedaille des
Markgrafen Georg Friedrich von Bayreuth trügt die Initialen. WennSchaff er noch 1899 gelebt bat, ist von ihm auch die einseitige Medaillemit dem Bildnisse der Anna Maria Carlin, deren Inihof erwähnt. Sielst M.s. 1509 gezeichnet
Kin gleichnamiger Stempel- und Sicgelsehneidcr starb 16!iö in Nnrn-jpf?' Gepräge mit seinen Initialen kennen wir nicht. Sie sollen von1 "~2 an datiren.
Michael Schalenberger, Stcmpclschncidcr in Nürnberg KiOI-KiOS.. Von ihm oder von einem Unbekannten ist die schone M. S. ge-zeichnete Medaille auf die Krönung des Kaisers Mathias zum König*On Ungarn 1lil>8. Auf dem Avers ist (las Hihlniss, und den ReversUeren zehn Wappenschilde. In zweiter Prägung wurde ein Reversmit der Abundantia genommen.
Manuel Sattler, Münz-Eisenschneider in München, stand von
' (l()l) an in Diensten des Herzogs Maximilian I., und behauptete seine
Stelle auch naib dessen Erhebung zur Churwürde. Ks existirt ein"''br schöner und seltener Doppelthaler mit dem Bildnisse des HerzogsMaximilian und dem bayerischen Wappen. Die .Buchstaben M. S. be-Zll 'ben sich vielleicht, auf Manuel Sattler.,,. "m Kiia fertigte aber auch C. Maler eine ovale Medaille mit dem
'blnisse lies Herzogs. Auf dem Revers ist ein Schwert im Lorbeer-J'wize. De Buchstaben MS könnten daher auch Maler Sculpsit be-
''uten, j a im Verzeichnisse der vom Hofe beschäftigten Künstler nicht^;" ini 'l, sondern Emanuel Sattler steht. Doch igt auch der Name
'Uinel gebräuchlich gewesen. Im Jahre 1606 erseheint, auch ein Eisen-"^Beider Hans Saltler mit 320 <1. Gebalt Wir glauben, dass von.,"" «'inen oder dem amleren Saltler der Schöne Thaler herrühre. Der
'•elistabc M möchte die Münzstätte München, ,S den Namen Sattlerandeuten,
jß.Massimiliano Soldani, Btempelschneider in Florenz, arbeitete von
Kein a "' '""' Kli "'' ''**' Et,hinterlieSS grosse Medaillons, welches seu und ciselirt sind. Drei Zoll gross ist jener mit dem Bild-